Die Krebsliga Aargau hat kürzlich einen Wechsel an der Spitze vollzogen und die neue Geschäftsführerin, Liliane Keller Würmli, vorgestellt. Mit einem klaren Fokus auf persönliche Geschichten und die individuellen Herausforderungen von Betroffenen und Angehörigen steht das Motto für 2025 fest: „Jede Geschichte zählt“. In einer Zeit, in der emotionale Unterstützung und individuelle Beratung wichtiger denn je sind, hat die Krebsliga im vergangenen Jahr 679 Menschen beraten und über 2’900 Beratungsstunden geleistet.
Die finanzielle Lage der Krebsliga bleibt angespannt. Trotz der geleisteten Unterstützung von fast 88’000 Franken ist die Prognose für 2025 nicht rosig. Mit einem Betriebsertrag von rund 1,15 Millionen Franken und einem negativen Finanzergebnis von -30’874 Franken sieht sich die Organisation vor großen Herausforderungen. In diesem Kontext wurde die langjährige Geschäftsführerin Daniela Mustone verabschiedet, die viele Jahre mit Hingabe für die Organisation gearbeitet hat.
Neue Wege mit Liliane Keller Würmli
Liliane Keller Würmli bringt frischen Wind in die Krebsliga, nachdem sie zuvor für die Bereiche Kommunikation und Fundraising zuständig war. Ihr Verständnis für die Anliegen der Betroffenen und die Notwendigkeit von finanzieller Unterstützung wird entscheidend sein, um die Organisation stabil zu halten. Die Mitgliederversammlung, die im Neubau des Kantonsspitals Baden stattfand, zeigte mit über 40 anwesenden Mitgliedern, dass das Engagement der Gemeinschaft stark bleibt.
Die Krebsliga Aargau ist nicht nur ein Rückhalt für die Betroffenen, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der solidarischen Gemeinschaft. Sie bietet nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch ein offenes Ohr für die persönlichen Geschichten, die jede Betroffene und jeder Angehörige mit sich trägt. Das Motto „Jede Geschichte zählt“ könnte nicht wichtiger sein, um die individuelle Dimension der Krankheit in den Vordergrund zu stellen.
Ein Blick in die Zukunft
Die kommenden Monate werden für die Krebsliga Aargau entscheidend sein. Mit dem neuen Führungsteam und einem klaren Fokus auf die Bedürfnisse der Betroffenen, wird es wichtig sein, die finanziellen Herausforderungen aktiv anzugehen. Die Organisation bleibt stabil, doch die finanziellen Hürden müssen bewältigt werden, um auch in Zukunft Hilfe und Unterstützung bieten zu können.
In einer Zeit, in der die Herausforderungen durch die Krankheit nicht geringer werden, ist das Engagement der Krebsliga Aargau ein Lichtblick für alle, die betroffen sind. Ihre Arbeit ist ein unverzichtbarer Teil des sozialen Netzwerks in der Region und zeigt, wie wichtig es ist, gemeinsam an einem Strang zu ziehen.