Die Aargauische Industrie- und Handelskammer (AIHK) hat mit ihrem neuen „Haus der Wirtschaft“ an der Entfelderstrasse 11 in Aarau einen echten Meilenstein gesetzt. Der Neubau, der nach einerinhalb Jahren Bauzeit im Frühjahr 2026 fertiggestellt wurde, ist mehr als nur ein neues Gebäude. Es ist ein Ort der Begegnung, an dem sich Wirtschaft und Politik auf Augenhöhe begegnen können. Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker betont, dass es keine Einsprüche gegen den Bau gab – ein Glücksfall in der heutigen Zeit!

Wenn man das Erdgeschoss betritt, wird man sofort von einem großzügigen Veranstaltungsraum für bis zu 100 Personen begrüßt. Hier werden spannende Events und Diskussionen stattfinden. Im ersten Stock befindet sich ein modernes Großraumbüro für die AIHK, das Platz für bis zu 21 Angestellte bietet. Der AIHK-Direktor hat sogar auf ein eigenes Büro verzichtet, um den Teamgeist zu fördern. Im zweiten Stock hat sich die Aargauer Ausgleichskasse mit einem großen Einzelbüro eingemietet. Ein cleverer Schachzug, der zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit im Kanton ist.

Nachhaltigkeit und Innovation im Fokus

Aber das ist noch nicht alles. Das Gebäude ist das Ergebnis eines sorgfältigen Architekturwettbewerbs, bei dem das Architekturbüro Lämmli den ersten Platz belegte. Sie haben symbolische Elemente in den Bau integriert, wie den soliden Betonkern und die Holzfassade. Der Eingangsbereich, der den Namen „Wasserflue“ trägt, ist ein echter Blickfang. Künstlerische Darstellungen der Jurabergkette und der Gisliflue verleihen dem Raum eine ganz besondere Atmosphäre.

Die Architektur bringt zwei unterschiedliche Quartiere zusammen und berücksichtigt die kleinteilige Gartenstadt im Norden sowie die großmassstäblichen Bauten im Süden. Ein halboffener Vorplatz im Süden und ein privater Grünraum im Norden schaffen Raum für Interaktion. Der private Fußweg verbindet diese beiden Bereiche und sorgt für eine angenehme Atmosphäre. Und das alles ist mit einem Augenmerk auf Nachhaltigkeit und ressourcenschonende Materialisierung entworfen worden. Hier wird nicht nur auf die Ästhetik geachtet, sondern auch auf die Umwelt.

Ein Haus für die Zukunft

Der Neubau ist als Hybridbau konzipiert, mit einem Untergeschoss und einem Kern aus Beton, während statische Elemente aus Holz gefertigt sind. Diese Mischung ermöglicht hohe betriebliche Flexibilität. Die einfache Haustechnik mit LowTech-Lösungen reduziert Kühl- und Heizleistungen und damit die Betriebskosten. Das ist nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern auch ökologisch wertvoll. Die Fassade wird durch Bris Soleil-Vordächer und Stoffstoren ergänzt, was den Komfort zusätzlich erhöht.

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Was die Zukunft bringt? Ein Rückbau des bestehenden, nicht mehr zeitgemäßen Gebäudes hat bereits begonnen. Die Planungsarbeiten laufen auf Hochtouren, und erste Ausschreibungen sind in vollem Gange. Das neue Haus wird ein Ort sein, an dem die AIHK ihre Kurse und Veranstaltungen professioneller gestalten kann. Hier wird die fortschreitende Digitalisierung und Modernisierung des Verbands sichtbar. Der Kanton Aargau, der laut UBS-Studie als wettbewerbsstärkster Kanton der Schweiz gilt, kann sich auf ein neues wirtschaftliches Zentrum freuen, das alle modernen Anforderungen erfüllt.

Die AIHK hat hier ein Zuhause gefunden, das nicht nur den heutigen, sondern auch den zukünftigen Ansprüchen gerecht wird. Ein Schritt in die richtige Richtung!