Heute ist der 2.06.2026 und wir blicken auf ein aufregendes Kapitel im Kunstturnen in der Schweiz. Zug, eine Stadt, die nicht nur für ihre malerische Altstadt bekannt ist, sondern auch für ihre Rolle als Gastgeberin bedeutender sportlicher Ereignisse, hat kürzlich die National Games ausgerichtet. Diese fanden nicht nur im Zeichen des Wettkampfs statt, sondern auch als Plattform für Inklusion und das Vorantreiben des Kunstturnens. Die Teilnahme hier war eine wichtige Voraussetzung für die Auswahl der Schweizer Delegation zu den kommenden World Summer Games 2027 in Santiago de Chile. Am 14. Juni wird die Bekanntgabe der Teilnehmer stattfinden, und die Spannung ist greifbar!
Man könnte sagen, die Schweiz hat sich auf den Weg gemacht, das Kunstturnen für alle zu fördern. Während Länder wie Großbritannien und die USA bereits starke Bewegungen im Bereich der Special Olympics haben, stehen wir hierzulande noch am Anfang. Der Austausch mit Ländern wie Italien, Deutschland und Norwegen zeigt jedoch, dass wir nicht auf dem Holzweg sind. Carla Bongarzone, eine Trainerin, die international mit ihren Athlet*innen unterwegs ist, hat bereits erste Schritte unternommen, um die Strukturen für Special Olympics in der Schweiz aufzubauen. Sie bringt frischen Wind ins Geschehen, insbesondere mit Blick auf Wettkämpfe in Italien.
Impulse aus Zug
Die National Games haben eindrucksvoll bewiesen, dass für inklusives Kunstturnen keine komplette Infrastruktur nötig ist. Erfahrungen aus Zug zeigen, dass es oft die angepassten Trainingsformen und die Bereitschaft sind, neue Wege zu gehen, die entscheidend sind. Die Demonstration in Zug hat das Potenzial dieser Disziplin verdeutlicht und wichtige Impulse gegeben. Hier werden nicht nur Medaillen vergeben, sondern auch Herzen gewonnen.
Ein Blick auf die Zukunft zeigt, dass Chur die nächste Stadt sein wird, die die National Winter Games ausrichtet. Es wird spannend sein zu sehen, wie sich das Kunstturnen dort entwickeln wird, zumal die Vorfreude auf die World Summer Games in Chile zum Greifen nahe ist. Natürlich gibt es noch viel zu tun. Die Strukturen sind noch im Aufbau, und es bleibt abzuwarten, wie sich das Kunstturnen in der Schweiz weiter entfalten wird. Aber die Leidenschaft, die in den Hallen zu spüren ist, lässt einen optimistisch in die Zukunft blicken.
Ein Blick über den Tellerrand
Es ist faszinierend, wie der Sport Menschen zusammenbringt. Egal ob im Wettkampf oder beim Training, die Gemeinschaft, die sich bildet, ist unbezahlbar. Wenn man sich die Entwicklung des inklusiven Sports in anderen Ländern ansieht, wird deutlich, wie weit wir noch gehen können. Die Vision, dass jeder die Möglichkeit hat, im Kunstturnen aktiv zu sein, ist ein Ziel, das wir alle anstreben sollten. Inklusion hört nicht bei der Teilnahme auf; sie beginnt mit dem Verständnis und der Akzeptanz, die wir füreinander aufbringen.
Der Weg ist vielleicht steinig, aber mit jeder Übung, jedem Wettkampf und jeder neuen Idee kommen wir dem Ziel näher. Und so, während wir in Zug auf das nächste große Event warten, bleibt nur zu sagen: Es wird Zeit, die Turnschuhe zu schnüren und die Matte ruck-zuck zu betreten! Die Kunst des Turnens hat in der Schweiz gerade erst begonnen, ihre Flügel auszubreiten.