Heute ist der 29.06.2026 und in Zug läuft die Thermometeranzeige über 30 Grad. Die Menschen drängen sich in Züge und Busse, während die Temperaturen drinnen an die Hitze einer Sauna erinnern. Da wird das Pendeln schnell zur schweißtreibenden Herausforderung. Passagiere berichten von drückender Luft und einem Gefühl, als würde man in einem heißen Ofen sitzen. Die Berner Gesundheitsbehörde hat bereits die Alarmglocken läuten lassen. Hohe Temperaturunterschiede können Kreislaufprobleme wie Schwindel und Müdigkeit auslösen – besonders gefährdet sind natürlich ältere Menschen und solche mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ein bisschen wie ein Wettlauf gegen die Hitze, oder?

Die SBB versucht, ein gewisses Maß an Kühlung zu gewährleisten. Doch es gibt keine festen Vorgaben für die Innentemperaturen in Zügen. Die Klimaanlagen sollen die Temperatur um 3 bis 10 Grad unter der Außentemperatur halten. Die Faustregel aus der Arbeitsmedizin empfiehlt sogar einen Unterschied von 5 bis 6 Grad. Dennoch: An heißen Tagen, wenn das Thermometer die 30-Grad-Grenze überschreitet, ist das oft ein Ding der Unmöglichkeit. Dabei sind 98 Prozent der Züge mit modernen Klimaanlagen ausgestattet, die, um fair zu sein, auch nur bedingt helfen können.

Herausforderungen im Nahverkehr

Ein weiteres Problem sind die häufig geöffneten Türen an den Haltestellen – sie lassen die heiße Außenluft einfach rein. Das ist nicht nur in der Schweiz ein Thema, auch die HEAG mobilo informiert über ähnliche Herausforderungen in ihrer Straßenbahnflotte. Diese Fahrzeuge, speziell die Baureihen ST14 und ST15, sind mit Klimaanlagen ausgestattet, die Frischluft bringen und die Innenraumtemperatur senken sollen. Allerdings stoßen diese Systeme an sehr heißen Tagen an ihre physikalischen Grenzen. Es ist also nicht nur eine Frage der Technik, sondern auch der richtigen Handhabung. Ein kleiner Tipp für die Fahrgäste: Die Türen geschlossen zu halten, hilft, die Innentemperatur etwas erträglicher zu machen.

Wir alle haben schon einmal das Gefühl erlebt, in einem überfüllten Bus oder einer überheizten Bahn zu sitzen und sich zu fragen, wann die nächste Haltestelle kommt, um endlich frische Luft schnappen zu können. Und ja, die Klimaanlagen können nicht immer extreme Kälte erzeugen. Ihr Ziel ist es, eine angenehme Temperatur zu schaffen und die Luft zu entfeuchten – was manchmal gar nicht so einfach ist, wenn draußen die Sonne brennt.

Tipps für heiße Tage

Was können wir also tun, um die Fahrt an diesen heißen Sommertagen etwas angenehmer zu gestalten? Es gibt da einige einfache, aber wirkungsvolle Tipps. Genug trinken ist das A und O. Ein Wasserfläschchen mitnehmen – das sollte eigentlich jeder im Gepäck haben. Stoßzeiten im öffentlichen Nahverkehr zu meiden, kann einem auch einiges an Stress ersparen. Und wenn es möglich ist, wähle einen Platz abseits der Türen, denn dort ist es oft wärmer. Das ist besonders wichtig, wenn man im Zug oder in der Straßenbahn den Platz sucht.

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Ein weiterer praktischer Hinweis ist, sich nicht direkt am Fenster zu setzen. Die Fenster sind oft heißer und das macht das Sitzen eher unangenehm. Und hey, manchmal kann es helfen, die Wagenteile zu wechseln, denn die Temperaturen können sich stark unterscheiden.

Was die Mitarbeitenden im Nahverkehr betrifft, die sind ebenfalls den hohen Temperaturen ausgesetzt. Um die Fahrerinnen und Fahrer zu unterstützen, gibt es kühle Getränke und sogar Wasserspender – eine kleine Geste, die viel bewirken kann. An sehr heißen Tagen gelten zudem erleichterte Regelungen für die Dienstkleidung.

Die Infrastruktur selbst bleibt nicht unberührt von der Hitze. Hohe Temperaturen können Gleise verformen, was zu Gleisverwerfungen führen kann. Um sicherzustellen, dass alles in Ordnung ist, werden die Gleisanlagen regelmäßig kontrolliert.

Die kommenden heißen Tage werden herausfordernd, keine Frage. Aber mit ein wenig Vorbereitung und dem Verständnis für die Gegebenheiten im öffentlichen Verkehr kann die Fahrt vielleicht doch ein bisschen erträglicher werden. Bleibt cool und denkt daran: Auch diese Hitze wird irgendwann vorübergehen.