Heute ist der 2.07.2026 und hier in Zug gibt’s eine spannende Neuigkeit aus der Bildungslandschaft. Im Schuljahr 2025/26 haben sage und schreibe 1420 Kinder das Übertrittsverfahren zur Sekundarstufe I absolviert. Das ist nicht nur eine ordentliche Zahl, sondern auch die höchste, die jemals seit der Einführung dieses Verfahrens verzeichnet wurde – 56 mehr als im Vorjahr! Wenn das mal kein Grund zum Feiern ist.

Die Kooperation zwischen Eltern und Lehrpersonen scheint in den meisten Fällen wunderbar zu funktionieren. In 96,9 Prozent der Fälle konnten sie sich auf die passende Schulart einigen. Ein harmonisches Miteinander, das ist doch was! Nur in 44 Fällen musste die Übertrittskommission entscheiden, was letztlich auch ohne Beschwerden ablief. Man könnte sagen, die Zusammenarbeit blüht wie die schönen Blumen in unseren Parks.

Ein Blick auf die Verteilung

Schauen wir uns mal an, wie die Schülerinnen und Schüler verteilt wurden. 39,6 Prozent der Kinder wurden der Sekundarschule zugewiesen, während 24,1 Prozent den Sprung ans Langzeitgymnasium wagten. Etwas überraschend ist, dass der Anteil der Übertritte ans Langzeitgymnasium im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken ist – von 26 Prozent auf 24,1 Prozent. Hier hat die Sekundarschule offenbar einen kleinen Aufwind erfahren, was Bildungsdirektor Stephan Schleiss auch so bemerkte. Ein bisschen wie das Wetter im Frühling: mal blüht das eine, mal das andere.

Ein paar Zahlen gibt’s auch zu den anderen Schularten: 18,6 Prozent gingen an die Realschule, 1,2 Prozent an die Werkschule, während 13,2 Prozent in eine Privat- oder Sonderschule wechselten. Die Vielfalt der Bildungswege ist beeindruckend und zeigt, dass für jedes Kind der passende Platz gefunden werden kann.

Ein neuer Wind weht

Dieses Jahr war zudem besonders, denn Evelyne Kaiser leitete erstmals das Verfahren als neue Leiterin der Abteilung Schulaufsicht des Amts für gemeindliche Schulen. Ein frischer Wind bringt oft neue Ideen und Perspektiven mit sich. Vielleicht ist das der Grund, warum sich die Sekundarschule erholt hat und das Langzeitgymnasium etwas federn lassen musste. Manchmal muss man eben die Balance finden, nicht wahr?

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Das Übertrittsverfahren wurde 2026 bereits zum 33. Mal durchgeführt. Es ist immer wieder faszinierend, wie sehr sich die Bildungslandschaft im Kanton Zug entwickelt und anpasst. Jedes Jahr gibt es neue Gesichter, neue Herausforderungen und Chancen für die Kinder. Und so freuen wir uns auf eine bunte, abwechslungsreiche Zukunft für unsere kleinen Zugerinnen und Zuger!