Zürichs Wasserwunder: Eine Entdeckungsreise durch die Brunnenstadt
Am Dienstag, dem 2. Juni 2026, machte sich eine Gruppe von 19 Mitglieder des Frauenvereins Gross auf zu einer Entdeckungsreise in die faszinierende Wasserstadt Zürich. Der Anlass? Eine spannende Stadtführung, die die Teilnehmerinnen nicht nur durch die Geschichte dieser lebendigen Metropole führte, sondern auch die Bedeutung ihrer Wasserversorgung thematisierte. Am Hauptbahnhof wurden sie von der kenntnisreichen Stadtführerin Elisabeth Brem herzlich begrüßt, die das Abenteuer mit einem strahlenden Lächeln einläutete.
Zürich, bekannt für seine über 1200 Brunnen, zählt zu den brunnenreichsten Städten der Welt. Und das Beste? Aus diesen Brunnen sprudelt kostenloses Trinkwasser von hervorragender Qualität. Die Teilnehmerinnen waren beeindruckt von der Tatsache, dass viele dieser historischen Brunnen mehrere hundert Jahre alt sind und das Stadtbild prägen – ein faszinierendes Zusammenspiel aus Vergangenheit und Gegenwart. Übrigens stammen rund 70 Prozent des Trinkwassers aus dem Zürichsee, während der Rest aus Grundwasser und Quellen in den umliegenden Tälern gewonnen wird.
Wasserwege und historische Highlights
Die Führung führte die Gruppe vom Hauptbahnhof entlang der Sihl zur Limmat, wo die Bedeutung der Gewässer für die Entwicklung Zürichs und die modernen Hochwasserschutzmaßnahmen anschaulich erklärt wurden. Unterwegs gab es zahlreiche Höhepunkte – darunter die historischen Badeanstalten und der Lindenhof, von dem aus man einen atemberaubenden Blick über die Altstadt genießen konnte. Der Münsterhof, ein bedeutender Ort des politischen und gesellschaftlichen Lebens, wurde ebenfalls erwähnt. Es war, als ob die Geschichte der Stadt in jedem Schritt lebendig wurde.
Die zwei Stunden vergingen wie im Flug, und die Teilnehmerinnen waren sichtlich begeistert von den neu gewonnenen Erkenntnissen über Zürich. Überraschungen gab es zuhauf, und der Dank für die gelungene Organisation des Ausflugs gebührt Lisbeth Jnglin, die alles so wunderbar vorbereitet hatte.
Trinkwasserqualität in Zürich
<pDoch nicht nur die historische Perspektive war spannend. Die Trinkwasserqualität in Zürich ist ebenfalls von höchster Bedeutung. Regelmäßige Kontrollen durch das kantonale Labor Zürich (KLZH) garantieren, dass das Wasser stets den besten Standards entspricht. Die Ergebnisse dieser Kontrollen sind mittlerweile online in der «Züri Trinkwasser Map» verfügbar. Eine interaktive Karte, die es ermöglicht, die Qualität des Wassers in verschiedenen Verteilzonen nachzuvollziehen.
Hierbei werden die Konzentrationen in farblich unterschiedlichen Bereichen dargestellt – ein echter Hingucker! Zum Beispiel können Rückstände des Pflanzenschutzmittels Chlorothalonil, dessen Einsatz inzwischen verboten ist, auf der Karte eingesehen werden. Es zeigt sich, dass die Rückstände zwar nachweisbar sind, dennoch bleibt das Trinkwasser im Kanton Zürich sicher. Die Wasserversorgungen und Gemeinden arbeiten kontinuierlich daran, die Rückstände im Leitungsnetz zu reduzieren. Langfristige Maßnahmen sind natürlich ein Prozess, der Zeit in Anspruch nimmt, aber die Taskforce zur Wasserqualität hat sich auf den Weg gemacht.
Mit all diesen Informationen, die von den Brunnen über die historischen Wasserwege bis hin zur modernen Trinkwasserqualität reichen, wird klar: Zürich ist nicht nur eine Stadt mit reichem kulturellen Erbe, sondern auch ein Vorreiter in Sachen Wasserqualität. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die Situation in den kommenden Jahren entwickeln wird!
