In Zürich, wo der Puls der Wirtschaft schlägt, gibt es Neuigkeiten, die für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) von großer Bedeutung sind. Das Gründungs- und Innovationszentrum „ahead“ hat sich als wahrer Partner für Zürcher KMU etabliert. Mit einer Vielzahl von Dienstleistungen, die von Startberatung über Mikrokredite bis hin zur Innovations- und Projektbegleitung reichen, stehen die Türen für viele Unternehmer weit offen. CEO Chantal Stäuble kann auf eine beeindruckende Bilanz von über 800 durchgeführten Beratungen zurückblicken. Das ist nicht nur Zahlenwerk, das sind Geschichten von Mut und der Suche nach neuen Wegen!

Eine besonders drängende Herausforderung für viele KMU ist die Findung einer geeigneten Nachfolgelösung. Hier kommt Lukas Hotz von „generational“ ins Spiel. Er erklärt interessante alternative Finanzierungswege für Unternehmensnachfolgen, die nicht zwingend ein hohes Eigenkapital erfordern. Modelle, bei denen Geldgeber Kapital, aber keine Stimmrechte erhalten, ermöglichen es ehemaligen Mitarbeitenden, die Führung zu übernehmen. So wird aus dem alten Unternehmen vielleicht etwas ganz Neues.

Veränderung durch neue Arbeitskulturen

Ein Beispiel, das zeigt, wie eine innovative Denkweise frischen Wind in die Unternehmenslandschaft bringen kann, ist das KMU „Waldner Partner“. Seit 2020 agiert es als genossenschaftliche Firma ohne Chefin, was zu einer neuen Arbeitskultur und einer Vielzahl von neuen Projekten geführt hat. Giovanni Crupi, der Verbandspräsident von „Swiss Engineering“, betont die Bedeutung einer positiven Arbeitskultur, um Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden. Hier wird klar, dass es nicht nur um Zahlen und Bilanzen geht, sondern auch um das Miteinander und die Freude an der Arbeit.

Das Thema Fachkräftemangel beschäftigt auch die Mütter in MINT-Berufen. Teilzeitmodelle könnten helfen, diese wertvollen Talente zurück ins Arbeitsleben zu holen. Workshops wie „Hirnpower at Work“ rücken das psychische Wohlbefinden in den Fokus. Neurowissenschaftlerin Barbara Studer erklärt eindrücklich, wie Stress die Neuroplastizität unseres Gehirns beeinträchtigen kann. Unternehmen, die Verbundenheit, Sinnhaftigkeit, Autonomie und sogar Humor fördern, schaffen nicht nur ein besseres Arbeitsumfeld, sondern auch die Voraussetzungen für Innovation.

Neue Fördermöglichkeiten ab November 2024

Ein weiterer Lichtblick für Gründer und Unternehmensnachfolger ist das neue Förderangebot, das am 1. November 2024 ins Leben gerufen wird. Der ERP-Förderkredit Gründung und Nachfolge soll den Zugang zu Finanzierungsmitteln erleichtern und die Hausbanken von Kreditausfallrisiken entlasten. Zusammen mit Partnern wie der KfW und den Bürgschaftsbanken hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ein Programm geschaffen, das Investitionen, Unternehmensübernahmen und Betriebsmittelfinanzierungen unterstützt. Die Antragsteller müssen keine Sicherheiten stellen und profitieren von günstigen Zinsen – das klingt doch nach einer echten Chance!

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Mit einer maximalen Kreditsumme von 500.000 Euro und der Möglichkeit, bis zu 35% eines Vorhabens gefördert zu bekommen, können viele Unternehmen die finanziellen Hürden leichter nehmen. Das Ganze funktioniert über die Hausbank, die den Antrag auf Garantieübernahme stellt. Nach der Übernahme der Garantie kümmert sich die KfW um die Refinanzierung – alles schön automatisiert und effizient.

KMU-innovativ: Ein Schritt in die Zukunft

Die Förderinitiative „KMU-innovativ“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt zeigt, dass kleine und mittlere Unternehmen oft Vorreiter in der Forschung sind. Diese Initiative zielt darauf ab, die Beantragung von Fördermitteln zu vereinfachen. Ein zentraler Lotsendienst steht bereit, um Fragen zu beantworten, und verbindliche Bearbeitungsfristen bieten Planungssicherheit. Stand Juni 2024 wurden bereits über 15.700 Ideen eingereicht, und mehr als 2.700 Projekte gefördert – das zeigt, dass es ein großes Potenzial gibt, das noch längst nicht ausgeschöpft ist.

Die Flexibilität und Geschwindigkeit der KMU bei der Erschließung neuer Märkte und Forschungsfelder ist beeindruckend. Wer hätte gedacht, dass aus einem kleinen Unternehmen so große Ideen sprießen können? Und die Förderinitiative hat nicht nur den Vorteil, dass sie vielen Unternehmen eine Starthilfe bietet, sondern auch, dass sie dazu beiträgt, die Innovationskraft der gesamten Wirtschaft zu stärken. In einer Zeit, in der Veränderungen an der Tagesordnung sind, ist es ermutigend zu sehen, wie viele Möglichkeiten es für Gründer und Nachfolger gibt.