Was für ein aufregender Schritt, den Zürich da wagt! Ab dem 14. Juni 2026 wird in neun Zürcher Gemeinden das elektronische Stimmenzählen – auch bekannt als E-Counting – eingeführt. Das Ziel? Mehr Effizienz und weniger Fehler beim Auszählen der Stimmen. Und das ist doch eine gute Nachricht, oder? Die Gemeinden Seuzach, Zollikon, Hittnau, Egg, Küsnacht, Rafz, Meilen, Regensdorf und Obfelden machen den Anfang und bringen frischen Wind in die Wahlbüros.
Statt mit den traditionellen Zetteln, die oft wie ein chaotisches Durcheinander in den Wahlurnen landen, wird jetzt alles digitalisiert. Was bedeutet das konkret? Die Bürger erhalten einen einheitlichen, maschinenlesbaren Stimmzettel mit allen Vorlagen. Das handschriftliche „Ja“ oder „Nein“ gehört der Vergangenheit an – künftig wird einfach ein Kreuz in das entsprechende Feld gesetzt. Das klingt nicht nur einfacher, es reduziert auch den organisatorischen Aufwand in den Wahlbüros und verringert die Fehleranfälligkeit. Ein echter Fortschritt!
Die technischen Details
Wie funktioniert das Ganze eigentlich? Ganz simpel: Die Stimmzettel werden eingescannt und dann softwaregestützt ausgewertet. Hierbei ist der Bundesrat auf Sicherheit bedacht und hat klare Anforderungen definiert, um die Vertrauenswürdigkeit der Auszählung zu garantieren. Von technischen Kontrollen bis hin zu repräsentativen Stichproben – alles ist durchdacht. Und das Beste daran? Die Verantwortung für die korrekte Auszählung bleibt beim zuständigen Gemeindewahlbüro. So ist auch weiterhin das persönliche Engagement vor Ort gefragt!
Das E-Counting hat bereits erprobte Vorbilder. Über 100 Gemeinden und Städte in der Schweiz nutzen diese Methode schon. Den ersten offiziellen Einsatz gab es im Jahr 2018 für eidgenössische Vorlagen. Jetzt zieht Zürich nach und es ist zu erwarten, dass weitere Gemeinden folgen werden. Die Möglichkeit, E-Counting einzuführen, steht ja auch anderen Gemeinden offen.
Ein Schritt in die Zukunft
Die neun beteiligten Gemeinden haben zusammen knapp 60.000 Stimmberechtigte, was etwa 6% der Stimmberechtigten im gesamten Kanton ausmacht. Das könnte also einen echten Unterschied machen! Aber auch wenn es derzeit nur für Abstimmungen gilt, bleibt abzuwarten, ob sich diese Technik zukünftig auch bei Wahlen etablieren wird. Momentan gibt es dafür noch keine gesetzliche Grundlage im Kanton.
Die Koordination des Einsatzes geschieht durch die Organisation „egovpartner“, während das Statistische Amt die fachliche Begleitung übernimmt. Die Gemeinden sind für die operative Umsetzung verantwortlich und müssen die nötige Software und Infrastruktur selbst beschaffen. Das klingt nach einer spannenden Herausforderung! Man darf gespannt sein, wie die Bürger in Zürich auf diese Neuerung reagieren werden – vielleicht wird es ja der Anfang einer neuen Ära der Stimmabgabe in der Schweiz.