Heute ist der 20.06.2026, und Zürich hat sich in ein Schauplatz des Unwetters verwandelt. Am Freitagabend zog ein heftiges Gewitter über die Stadt, das nicht nur für eindrucksvolle Blitze sorgte – über 15.000 Blitze wurden landesweit registriert –, sondern auch für ernsthafte Schäden und Verletzungen. Es war, als ob die Natur einen wütenden Tanz aufführte, und leider blieben einige Menschen nicht ungeschoren.

Im Kreis 8, einem beliebten Stadtteil, wurde eine 16-Jährige von einem herabfallenden Ast getroffen und schwer verletzt. Ihre Lage ist kritisch, und es ist wirklich erschreckend, in welchen Lebenslagen man sich manchmal wiederfindet. Am Mythenquai erging es weiteren sechs Personen, die aufgrund von umstürzenden Bäumen leichte Verletzungen erlitten. Zwei von ihnen mussten ins Krankenhaus – was für eine schockierende Wendung an einem ansonsten gewöhnlichen Freitagabend!

Die Einsatzkräfte im Dauereinsatz

In der Zeitspanne von 17.30 Uhr bis 21.00 Uhr waren die Schutz und Rettung Zürich (SRZ) und die Sanität unermüdlich im Einsatz. Rund 270 Einsätze wurden bewältigt, während die Sanität bei etwa 50 Notrufen ausrückte. Die Einsatzkräfte mussten nicht nur verletzte Personen versorgen, sondern auch eine Person aus einem überfluteten Gebäude retten. Und die Unterführung beim Bahnhof Wollishofen? Überflutet! Das Wasser stieg schneller, als man „Hilfe!“ rufen konnte.

Die SRZ registrierte insgesamt 730 Feuerwehr- und 130 Sanitätsnotrufe während des Unwetters – das ist eine wahre Flut an Hilferufen! Besonders betroffen waren die Stadt Zürich sowie die Regionen Bülach, Bassersdorf und Dübendorf. Es war ein Chaos, das sich nicht nur auf die Straßen, sondern auch auf die Nerven der Menschen auswirkte. Umgestürzte Bäume blockierten Verkehrsachsen, und die Stadtpolizei verzeichnete etwa 60 Meldungen wegen umgestürzter Bäume, austretendem Wasser und losgerissenen Schiffen.

Ein Sturm zieht durch die Region

Ein gewisses Déjà-vu könnte sich bei den Zürichern einstellen, denn erst am 1. September 2025 sorgte ein anderer Sturm für flutende Keller und umgestürzte Bäume. Damals gab es glücklicherweise keine Verletzten, was man in Anbetracht der jüngsten Ereignisse als kleine Gnade betrachten kann. Der Sturm begann mit dunklen Wolken und starken Windböen, und in nur einer Viertelstunde gingen 154 Notrufe ein! Die Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun und disponierte insgesamt 222 Einsätze im Kanton Zürich.

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Besonders betroffen waren die Orte Horgen, Hausen am Albis und Herrliberg. Es ist kaum zu fassen, wie schnell sich das Wetter von einem friedlichen Abend in ein Chaos verwandeln kann. Und die Blitze? Meteo Schweiz zählte an diesem Tag 3500 Blitze in der ganzen Schweiz – ein wahrlich elektrisierendes Spektakel, wenn man es so nennen kann.

Doch zurück zu heute. Die Menschen in Zürich werden sich wohl noch lange an diese ungemütlichen Stunden erinnern. Während sich die Wolken langsam verziehen und die Straßen wieder befahrbar werden, bleibt ein mulmiges Gefühl zurück. Was bringt der nächste Sturm? Man fragt sich, ob die Witterung uns weiterhin so herausfordert oder ob wir irgendwann wieder zur Ruhe kommen dürfen. Bis dahin bleibt nur, die Wetterberichte im Auge zu behalten und sich auf das Schlimmste vorzubereiten.