Der GC Cup in Zürich, ein internationales Squash-Turnier, zieht derzeit Sportbegeisterte und Athleten aus aller Welt in den Hauptbahnhof. Vom 21. bis 26. April 2026 wird hier um ein Gesamtpreisgeld von 133’000 Dollar für Frauen und Männer gekämpft. Die große Hoffnung der Schweizer, Dimitri Steinmann, der sich in der Weltrangliste auf Platz 17 befindet, musste jedoch bereits in der ersten Runde seine Koffer packen. Er verlor gegen den Spanier Iker Pajares (Platz 28) mit 8:11 und 11:13 und äußerte sich enttäuscht über seine eigene Leistung und die vielen Fehler, die ihm unterliefen.

Steinmann war nicht der einzige Schweizer, der frühzeitig ausschied. Auch Yannick Wilhelmi, David Bernet, Louai Hafez, Cindy Merlo und Ambre Allinckx mussten sich geschlagen geben. Der einzige Schweizer, der noch im Turnier ist, Nicolas Müller (Nr. 30 der Welt), konnte sich jedoch gegen Baptiste Masotti (Nr. 20) durchsetzen. Nach einem verlorenen ersten Satz (3:11) gewann er die nächsten drei Sätze und betonte, wie wichtig die Unterstützung des Publikums für seinen Erfolg ist.

Der Glascourt: Ein besonderer Ort für den Squash-Sport

Die Halle des Hauptbahnhofs Zürich ist erst zum zweiten Mal Austragungsort des GC Cups und bietet eine einzigartige Atmosphäre für die Spiele. Die Ansetzungen der Schweizer Spielerinnen und Spieler waren am Dienstag vielfältig und starteten bereits am frühen Nachmittag. Unter den Partien waren spannende Begegnungen wie Louai Hafez gegen Juan Vargas sowie Yannick Wilhelmi gegen Declan James zu finden. Die Matches können zudem live auf SquashTV verfolgt werden, was den Fans die Möglichkeit gibt, hautnah dabei zu sein.

Die Geschichte des Squash-Sports in der Schweiz ist eng mit Engagement und Leidenschaft verbunden. So initiierte Diego Staub im Jahr 2010 eine Turnierserie für Hobbyspieler im SIHLSPORTS in Langnau am Albis. Diese monatlichen Turniere erfreuten sich zunehmender Beliebtheit und führten zur Gründung der Züri Plausch Serie (ZPS) im Jahr 2015. Staubs Engagement wurde mit dem „Der andere Sportpreis“ des Zürcher Kantonalverbands für Sport gewürdigt, und seine Idee, eine nationale Turnierserie ins Leben zu rufen, führte zur erfolgreichen Gründung der Racket-Trophy im Jahr 2017. Diese Plattform vereint zahlreiche Squash-Plauschturniere und fördert den Breitensport sowie den sozialen Zusammenhalt unter den Spielern.

Ein sportliches Fest für alle

Der GC Cup hat nicht nur die Besten des Sports angezogen, sondern zeigt auch, wie lebendig und vielfältig die Squash-Szene in der Schweiz ist. Trotz des frühen Ausscheidens mancher Spieler bleibt die Begeisterung für die Sportart ungebrochen. Nicolas Müller hat die Chance, am Donnerstag im Achtelfinale gegen den Weltranglistenzweiten Joel Makin anzutreten, und die Hoffnungen der Fans ruhen auf ihm. Der GC Cup ist mehr als nur ein Turnier; es ist ein Fest des Sports, das die Gemeinschaft zusammenbringt und die Talente der Schweizer Spieler ins Rampenlicht rückt.

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