Pinguine im Fokus: Ein Held des Naturschutzes und seine inspirierende Mission
Gestern, am 22. Juni 2026, wurde im Zoo Zürich ein ganz besonderer Preis vergeben – der «Zoo Zurich Conservation Award» ging in diesem Jahr an Dr. Klemens Pütz, der sich mit seiner herausragenden Arbeit für den Antarctic Research Trust (ART) verdient gemacht hat. Es ist bereits die fünfte Verleihung dieses Awards, der mit 15.000 US-Dollar dotiert ist und seit 2022 jährlich vergeben wird. Ehrlich gesagt, da staunt man wirklich, was für einen Unterschied eine einzige Person in der Welt des Naturschutzes machen kann.
Dr. Klemens Pütz, ein echter Pionier in der Pinguinforschung, ist nicht nur Mitbegründer, sondern auch wissenschaftlicher Direktor und Stiftungsrat des ART. Seine Leidenschaft für die Ernährungsökologie im Meer und den Schutz der Pinguine ist bemerkenswert. Seit zwei Jahrzehnten unterstützt der Zoo Zürich den ART als eines seiner acht Naturschutzprojekte. Das zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Institutionen für den Erhalt unserer Tierwelt ist!
Ein Blick in die Biografie
Wer ist dieser Dr. Klemens Pütz eigentlich? Geboren 1960 in Bonn, hat er sich vom Tierpfleger im Zoologischen Garten Frankfurt/Main bis hin zu einem der führenden Experten in der Pinguinforschung hochgearbeitet. Nach seinem Studium der Biologie hat er sich in Expeditionen zur Ernährungsökologie von Kaiser- und Königspinguinen einen Namen gemacht. Mit über 100 wissenschaftlichen Publikationen ist er ein wahres Schwergewicht in seinem Fachgebiet. Und das Beste daran? Er ist auch Naturschutzbotschafter des Zoo Zürich. Da merkt man gleich, dass hier jemand mit Herzblut am Werk ist!
Doch nicht nur Dr. Pütz ist eine beeindruckende Persönlichkeit. Auch Benno Lüthi, der Präsident des ART, hat eine bemerkenswerte Karriere hinter sich. Geboren 1945 in Zürich, hat er nicht nur ein medizinisches Labor in Zürich geleitet, sondern engagiert sich seit 1997 intensiv für den Schutz der Tierwelt in der Antarktis. Zusammen mit Sally Poncet, die seit 35 Jahren Umweltprojekte in der Antarktis und auf den Falklandinseln durchführt, und Dr. Alex Rübel, dem Direktor des Zoo Zürich, bilden sie ein starkes Team.
Der Schutz der Antarktis
Die Antarktis, dieser letzte nahezu unberührte Kontinent, ist nicht nur ein faszinierendes Reiseziel, sondern auch ein wichtiges Ökosystem. Der Tier-Reichtum im Südpolarmeer ist riesig – allerdings ist dieser Reichtum bedroht. Menschliche Aktivitäten wie Walfang und kommerzielle Fischerei haben die Tierwelt in der Subantarktis stark beeinträchtigt. Einige Arten haben es sogar an den Rand der Ausrottung gebracht. Die Stiftung ART setzt sich dafür ein, diese Entwicklungen zu stoppen und die Lebensräume der Pinguine und anderer Tiere zu schützen.
Ein Beispiel für den Erfolg ihrer Bemühungen ist die Kampagne zur Ausrottung von Ratten auf Südgeorgien, die 2011 bis 2015 durchgeführt wurde, um die Seevogelpopulationen zu sichern. Doch die Herausforderungen bleiben groß. So ist die Population der Felsenpinguine auf den Falklandinseln in den letzten 80 Jahren um erschreckende 85% gesunken – ein klares Zeichen dafür, dass wir nicht nachlassen dürfen.
Ein Aufruf zum Handeln
Die Geschichten von Dr. Klemens Pütz und seinem Team inspirieren uns dazu, aktiv zu werden. Pinguine sind nicht nur süße Tiere, sie sind auch ein wichtiger Teil des Ökosystems, und ihre Wanderungen – manchmal bis zu 10.000 Kilometer – machen deutlich, wie verletzlich sie sind. Wir können alle einen Beitrag leisten, sei es durch Spenden, gute Informationen oder einfach nur durch das Bewusstsein für den Erhalt unserer Natur. Und wir sollten nicht vergessen, dass der Zoo Zürich und Organisationen wie der ART eine zentrale Rolle dabei spielen. Sie sind die Helden im Hintergrund, die mit Leidenschaft und Entschlossenheit für unsere Tierwelt kämpfen.
In diesem Sinne: Lasst uns gemeinsam die Stimmen der Pinguine und aller anderen bedrohten Arten laut werden lassen! Denn jeder kleine Schritt zählt – und vielleicht ist der nächste Preis für den Naturschutz schon in greifbarer Nähe.
