In Zürich ist der Eishockey-Hype in vollem Gange! Österreichs Eishockey-Nationalteam steht am Dienstag um 16:20 Uhr vor einer echten Herausforderung. Es geht um ein Quartier im Viertelfinale bei der Männer-WM in der Schweiz. Nach einem herben Rückschlag gegen Finnland, wo man mit 2:5 unterlag, ist der Druck enorm. Aber hey, das Team hat auch gegen Deutschland verloren – 2:6, um genau zu sein. Die Aufstiegshoffnungen sind damit gedämpft, doch Teamchef Roger Bader bleibt optimistisch, besonders hinsichtlich des Penalty-Killings und dem positiven Trend im letzten Drittel des Spiels.
Die Partie gegen Finnland war ein echtes Lehrstück in Sachen Eishockey. Besonders im zweiten Drittel dominierte die finnische Mannschaft mit einem beeindruckenden Torschuss-Verhältnis von 19:6. Mikael Granlund erzielte den Führungstreffer in der 19. Minute, und auch die weiteren Tore von Saku Maenalanen und Jesse Puljujarvi in der 24. und 32. Minute waren schmerzhafte Nadelstiche für die Österreicher. Benjamin Nissner konnte im dritten Drittel immerhin den Anschluss herstellen, und Leon Wallner sorgte mit seinem Tor in der 59. Minute für einen kleinen Lichtblick. Trotzdem – die Gruppe A ist hart umkämpft, und aktuell belegt Österreich den dritten Platz mit den gleichen Punkten wie Lettland, das kürzlich Großbritannien mit 6:0 abservierte.
Ein Blick auf die Konkurrenz
In der Gruppe B geht’s ebenfalls drunter und drüber. Kanada, die Schweiz und Finnland haben bereits sechs Siege auf dem Konto. Tschechien hat sich ebenfalls für die nächste Runde qualifiziert, und Norwegen zeigt sich stark und könnte ebenfalls aufsteigen. Dänemark musste gegen Italien im Penaltyschießen ran, was die Spannung nur erhöht.
Wenn wir uns die Struktur der Eishockey-WM anschauen, ist es interessant zu wissen, dass sich seit 2012 einiges geändert hat. Damals spielten noch vier Gruppen mit je vier Mannschaften, und die besten drei Teams stiegen auf. Heute sind es zwei Gruppen mit jeweils acht Mannschaften. Ein System, das mehr Spannung und Dramatik verspricht! Wer könnte vergessen, wie Deutschland 2010 in Gelsenkirchen gegen die USA mit 1:2 nach Verlängerung verloren hat? In den folgenden Jahren gab es immer wieder Überraschungen und knappe Spiele, die die Zuschauer in ihren Bann zogen.
So oder so, die Eishockey-WM ist ein Schmelztiegel der Emotionen, der Leidenschaft und des Kampfgeistes. Man darf gespannt sein, wie sich das Turnier entwickelt und ob Österreich den Sprung ins Viertelfinale schafft. Die Vorfreude ist spürbar, und die Fans in Basel und darüber hinaus drücken die Daumen!