Heute ist der 4. Mai 2026 und wir befinden uns im malerischen Wallis, wo der Frühling die Natur in ein buntes Farbenmeer taucht. Hier hat Caroline Frey, eine talentierte Winzerin mit französischen Wurzeln, ihre neue Heimat gefunden. Nach einer schweren Krankheit, die sie fast aus der Bahn geworfen hätte, hat sie sich entschieden, einen Neuanfang zu wagen – und zwar mit der Walliser Rebsorte Petite Arvine, die sie vor mehr als 20 Jahren in Bordeaux entdeckt hat.

Caroline hat die Leitung der familieneigenen Weingüter in Frankreich abgegeben und einen kleinen Betrieb in Fully übernommen. Das ist ein mutiger Schritt, der nicht nur ihre Leidenschaft für Wein, sondern auch ihre Entschlossenheit zeigt, trotz aller Widrigkeiten weiterzumachen. An diesem besonderen Vormittag präsentiert sie stolz den ersten Jahrgang ihrer Weine, den sie in Kleinstmengen produziert. Das Event zur Förderung der Petite Arvine, an dem sie zum ersten Mal teilnimmt, wird von mehreren beeindruckenden Winzerinnen geleitet, darunter die bekannte Marie-Thérèse Chappaz. Diese Veranstaltung ist ein Fest der Weiblichkeit im Weinbau – ein „Paulée“, bei dem Weine mit Gästen geteilt werden und Geschichten über die edlen Tropfen erzählt werden.

Die Petite Arvine – ein Stück Walliser Tradition

Die Petite Arvine ist nicht nur eine Rebsorte, sondern ein echtes Aushängeschild des Wallis. Bereits 1602 wurde sie in Sitten nachgewiesen. Caroline hat sie durch die Weine von Chappaz schätzen gelernt und träumt seit zehn Jahren davon, sie selbst anzubauen. Ihr neuer Wein fängt die Typizität dieser besonderen Traube in einem zugänglichen und tiefgründigen Geschmack ein. Die Wärme der valaisanischen Sonne vermischt sich mit der Frische der alpinen Nächte und verleiht dem Wein eine einzigartige Note.

Das Bouquet ist präzise und einladend, mit intensiven Aromen von exotischen Früchten wie Passionsfrucht und Ananas, einer feinen zitronigen Frische und dem zarten Duft von weißen Frühlingsblumen. Unterstützt wird dies von einer diskreten mineralischen Komponente, die dem Wein Struktur und Ernsthaftigkeit verleiht. Freys Produktion ist limitiert – für den Jahrgang 2024 sind nur 358 Flaschen erhältlich, was den Wein zu einem echten Sammlerstück macht.

Die Herausforderungen einer Winzerin

Natürlich ist der Weg nicht immer leicht. Nach ihrer schweren Erkrankung, die mit dem Guillain-Barré-Syndrom diagnostiziert wurde, musste Caroline die Leitung der französischen Weingüter abgeben. Ihre Schwester Delphine hat die Verantwortung übernommen, während Caroline nun mit zwei Angestellten an ihrer eigenen Vision arbeitet. Es stehen Prüfungen für Pflanzenschutzmittel und die angestrebte Bio-Zertifizierung an, wobei sie das Demeter-Label im Auge hat – allerdings wird sie es in diesem Jahr nicht schaffen. Aber wer Caroline kennt, weiß, dass sie die Herausforderungen mit Bravour meistern wird.

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Die Petite Arvine ist bekannt für ihre Vielseitigkeit. Es gibt trockene Varianten, die an Glyzinien und Grapefruit erinnern, sowie leicht restsüße Weine, die an Rhabarberkonfitüre denken lassen. Der Wein kann jung genossen werden, entfaltet aber sein volles Potenzial mit etwas Kellerreife. Caroline ist sich sicher, dass ihre Weine auch international Anklang finden werden, denn die Besonderheit der Petite Arvine hat einen hervorragenden Ruf weit über die Landesgrenzen hinaus.

Ein Fest des Geschmacks im Wallis

Und so endet der Anlass mit einem traditionellen Raclette, das die Gäste mit einem Gefühl von Heimat und Geselligkeit erfüllt. Caroline ist im Wallis angekommen, und man kann die Freude und das Engagement förmlich spüren, das sie in ihre Weine steckt. Die interaktive Verbindung zwischen den fruchtigen Aspekten ihrer Weine und der ausgeprägten salzigen Mineralität sorgt für ein Geschmackserlebnis, das man nicht so schnell vergisst.

Es bleibt spannend, was die Zukunft für Caroline Frey und ihre Petite Arvine bereithält – eines ist sicher: Die Walliser Weinwelt hat mit ihr eine neue, dynamische Winzerin gewonnen, die mit Herz und Leidenschaft für ihre Weine kämpft.