Die Alpen sind immer eine Reise wert, vor allem wenn es um die charmanten Hütten des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) geht. Im Jahr 2025 wurde mit insgesamt 409.000 Übernachtungen ein neuer Rekord aufgestellt. Dies entspricht einem beeindruckenden Anstieg von 12,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Wintersaison spielte dabei eine entscheidende Rolle und verzeichnete ein Plus von 25,7 Prozent, während die Sommersaison um 9,6 Prozent zulegte.

Besonders die Lämmerenhütte, die mit 10.053 Übernachtungen als meistbesuchte Hütte hervortritt, ist ein beliebter Anlaufpunkt für Wanderer und Bergsteiger. Sie liegt auf 2503 Metern im Kanton Wallis und ist bequem über die Gemmibahn von Leukerbad zu erreichen. Auch die Britannia-Hütte und die Monte-Rosa-Hütte belegen mit 9.513 und 9.019 Übernachtungen die Plätze zwei und drei. Der Wallis ist mit 119.721 Übernachtungen die Region mit den meisten Übernachtungen, gefolgt von den Bündner Alpen mit 84.382 und den Berner Alpen mit 74.775 Übernachtungen.

Herausforderungen und Anpassungen

Doch die Hütten sind nicht nur ein Ort der Erholung, sie stehen auch vor bedeutenden Herausforderungen. Der Klimawandel, tauender Permafrost und extreme Wetterlagen setzen den SAC-Hütten zu. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, rechnet der SAC bis 2040 mit jährlichen Ausgaben von 20 bis 25 Millionen Franken für Hüttenbauprojekte. Ein Drittel dieser Mittel wird für Anpassungen an die Klimaveränderungen benötigt. Die Rahmenbedingungen für den Hüttenbau sind komplex und umfassen zahlreiche Planungs- und Bauvorschriften, die von Brandschutz über Lebensmittelhygiene bis hin zur Wasseraufbereitung reichen.

Das Jahr 2022 war bereits ein bemerkenswertes Jahr mit 409.000 Übernachtungen, was es zum bis dahin erfolgreichsten Hüttenjahr in der Geschichte des SAC machte. Trotz der Schließung von sieben Hütten konnte das hervorragende Ergebnis erreicht werden. Die Tatsache, dass die Wintersaison zusätzlich von starken Niederschlägen im März und April profitierte, schuf ideale Bedingungen für Skitouren und trug zur hohen Frequenz bei.

Ein Blick in die Zukunft

Die Weissmieshütte in Saas-Grund bleibt ein beliebtes Ziel, insbesondere für Bergsteiger, die leichte 4000er erklimmen möchten. Sie rangiert in der Sommerzeit auf den Plätzen hinter der Lämmerenhütte und der Almagellerhütte. Die Berglihütte im Berner Oberland hingegen verzeichnete mit nur 93 Übernachtungen die wenigsten Gäste, was auf ihre exponierte Lage und die erforderlichen Alpinkenntnisse zurückzuführen ist. Die Rottalhütte, mit 289 Übernachtungen, stellte die wenigsten Gäste unter den bewarteten Hütten.

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Die positive Entwicklung der Übernachtungszahlen zeigt, dass die Natur und die Berglandschaften der Schweiz nach wie vor eine große Anziehungskraft ausüben. Die SAC-Hütten bieten nicht nur einen Rückzugsort in der Natur, sondern auch einen Ort der Begegnung und des Austauschs für Bergliebhaber. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Hüttenlandschaft in den kommenden Jahren entwickeln wird, insbesondere im Angesicht der Herausforderungen des Klimawandels.

Für weitere Informationen zu den beliebtesten SAC-Hütten und den aktuellen Entwicklungen im Hüttenbetrieb, besuchen Sie bitte die entsprechenden Artikel auf Tagblatt und SAC.