Am vergangenen Samstag war auf dem Campus Zug-Rotkreuz der Hochschule Luzern das Roboterfieber ausgebrochen! 119 Kinder und Jugendliche, die mit leuchtenden Augen und einem Hauch von Aufregung in der Luft, nahmen an der «World Robot Olympiad» (WRO) teil. Das Motto in diesem Jahr lautete «Robots Meet Culture» und es war eine wahre Freude zu sehen, wie die jungen Tüftler ihre selbstgebauten Roboter zu kulturellen Themen wie Festivals, historischen Festungen und antiken Mosaiken einsetzten. Es war nicht nur ein Wettkampf, sondern ein Fest der Kreativität und des Teamgeists.

Die Teilnehmer hatten die Herausforderung, präzise Mosaike zu setzen, Türme zu reparieren und sogar logistische Vorbereitungen für Konzerte zu treffen. Ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen! Die Begeisterung für MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) wurde dabei förmlich spürbar. Frederik Hoop und Abhijith Nagamanimaran, beide 19 Jahre alt, waren sich einig: Die Atmosphäre war einfach großartig, und der praktische Nutzen des Wettbewerbs ist nicht zu unterschätzen. Die beiden Hobby-Ingenieure jubelten über die kreativen Lösungen ihrer Mitstreiter.

Ein Wettkampf mit vielen Facetten

Die WRO ist bekannt dafür, dass sie die Kreativität und Problemlösungsfähigkeiten der jungen Teilnehmer fördert. Das bewies auch das Team Gamma Girls, bestehend aus Chiara Jorro (10) und Johanna Heinecke (11), die sich zwei Monate lang auf diesen besonderen Tag vorbereitet hatten. Die Aufregung war ihnen ins Gesicht geschrieben, als sie ihren Roboter präsentierten. Die Aufgaben verteilten sich auf verschiedene Kategorien: «Robot Rockstar», «Heritage Heroes» und «Mosaic Masters» – für jeden war etwas dabei.

Die WRO wird nicht nur von der Hochschule Luzern und der Roche Diagnostics International AG unterstützt, sondern auch von der Gemeinde Risch und weiteren Sponsoren, die die Nachwuchsförderung in den MINT-Fächern ernst nehmen. Der Regionalwettbewerb zählt zu den größten seiner Art in der Schweiz und lockte 48 Teams aus den Kantonen Luzern, Zug, Bern, Waadt und Zürich an. Das hohe Niveau der Teilnehmer lobte auch Roland Christen, Dozent an der Hochschule Luzern. Ein echter Schub für den Nachwuchs!

Auf dem Weg in die Zukunft

Doch die WRO ist nicht nur ein einmaliges Event. Ab 2026 sollen neue Projekte ins Leben gerufen werden, um den Zugang zu Robotik und Programmierung zu erweitern. Hierbei wird ein besonderer Fokus auf die Förderung von Mädchen zwischen 12 und 16 Jahren gelegt. Aktuell liegt der Anteil der Mädchen an der WRO bei nur 20 Prozent, und das soll sich ändern! Mindestens 450 Mädchen sollen in den kommenden dreieinhalb Jahren aktiv begleitet werden. Das klingt nach einem aufregenden Schritt in die richtige Richtung!

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Das Projekt «RoboCrafters 4.0» wird auch ein wichtiger Bestandteil sein, mit kostenlosen Kursen zu Grundlagen der Robotik, Programmierung und Künstlicher Intelligenz. Die Idee dahinter? Junge Menschen für technische Berufe zu begeistern und ihnen Einblicke in die faszinierende Welt der Technik zu geben. Und das Beste: Regionale Unternehmen unterstützen diese Initiativen mit Betriebsbesichtigungen und praktischen Einblicken. Es ist wirklich spannend zu sehen, wie sich die Landschaft der MINT-Nachwuchsförderung weiterentwickelt.

Egal ob bei der WRO oder den neuen Projekten – die Botschaft ist klar: Die Zukunft gehört den kreativen Köpfen, die mit ihren Ideen und ihrer Leidenschaft die Welt ein Stück besser machen wollen. Und wer könnte da nicht begeistert sein?