Immobilienfonds Bonhôte-Immobilier SICAV: Wachstum und Dividende trotz Marktvolatilität
Heute ist der 22.06.2026, und während die Sonne über Waadt aufgeht, gibt es Neuigkeiten aus der Welt der Immobilienfonds, die für viele Anleger und Interessierte von Bedeutung sind. Der Immobilienfonds Bonhôte-Immobilier SICAV hat sein Ergebnis für das Geschäftsjahr 2025/26 kräftig gesteigert. Da kann man schon mal aufhorchen! Der Nettoertrag kletterte um 3,5 Prozent auf respektable 30,9 Millionen Franken. Auch wenn die Erträge von 71,7 Millionen auf 70,6 Millionen Franken sanken, ist der Gesamtaufwand mit einem Rückgang um 5,1 Prozent ein Lichtblick.
Der Verwaltungsrat hat sogar eine Dividende von 3,46 Franken vorgeschlagen, was 7 Rappen mehr als im Vorjahr sind. Aktionäre dürfen sich freuen: Sie haben die Wahl zwischen Barzahlung oder der Zuteilung neuer Aktien. Das ist nicht nur ein Zeichen des Wachstums, sondern auch ein Vertrauensbeweis in die Zukunft des Fonds. Übrigens, der Wert der direkt verwalteten Immobilien beträgt nun knapp 1,5 Milliarden Franken – ein Plus von 4,7 Prozent. Das Portfolio umfasst mittlerweile 96 Immobilien verteilt auf 12 Kantonen, wobei der Kanton Waadt mit 40 Prozent an der Spitze liegt, gefolgt von Genf und Neuenburg mit jeweils 23 Prozent.
Ein Blick auf die Struktur
Die Struktur des Portfolios ist besonders interessant. Zwei Drittel der Immobilien sind Wohnimmobilien, während Gewerbe- oder Büroräume 24 Prozent ausmachen. Garagen und Alters- und Pflegeheime machen zusammen nur 10 Prozent aus. Das zeigt, dass der Fokus auf Wohnraum gelegt wird – angesichts der steigenden Nachfrage in der Region nicht verwunderlich. In den letzten Jahren haben einige Schweizer Anlagefonds und Aktien im Immobiliensektor Kursgewinne von über 50 Prozent verzeichnet. Ein echtes Auf und Ab, könnte man sagen!
Allerdings kam es zwischen März und Juni zu einer Preiskorrektur von bis zu 10 Prozent, bedingt durch den Irankrieg und den Anstieg der Rendite der zehnjährigen Bundesobligationen. Finanzexperten beobachten dabei die Immobilienaktien sehr genau. Der Nettoinventarwert (NAV) wird dabei als zentraler Punkt angesehen. Ein Aufschlag von 32 Prozent, das bedeutet, dass Immobilienwerte zu höheren Preisen gehandelt werden als der effektive Wert des Portfolios. Komisch, oder? Vor ein paar Monaten lag der Aufschlag sogar bei 37 Prozent!
Marktentwicklung und Prognosen
Die hohen Nachfrage nach Immobilienanlagen bei Pensionskassen und der unzureichende Neubau führen weiterhin zu Wertsteigerungen. Immobilienmarkt-Experten erwarten in den kommenden zwölf Monaten steigende Wohnungsmieten und höhere Preise für Mehrfamilienhäuser. Viele Immobiliengesellschaften und Fonds, die sich auf Wohnliegenschaften konzentrieren, gelten als überbewertet. Das ist ein ganz schöner Balanceakt, den die Anleger da meistern müssen.
Aber es gibt auch Lichtblicke! Immobilienfonds, die auf kommerzielle Liegenschaften fokussiert sind, bieten Ausschüttungsrenditen von bis zu 4 Prozent. Empfehlenswerte Fonds sind unter anderem „Procimmo Industrial“ und „Schroder Immoplus“. Und die Immobilienaktie Epic Suisse? Die handelt aktuell mit einem Discount von 15 Prozent auf dem geschätzten NAV für das Geschäftsjahr 2027 und bietet eine Dividendenrendite von 3,9 Prozent – über dem Branchendurchschnitt von 3,0 Prozent. Analysten wie Philippe Züger von der Zürcher Kantonalbank haben Epic Suisse auf „Übergewichten“ eingestuft und erwarten eine Outperformance gegenüber dem Swiss Performance Index. Das klingt doch nach einer interessanten Anlage!
Die Qualität der Immobilienportfolios, die starke Mieterbasis und die hohe Anzahl an indexierten Mieten werden als positive Faktoren hervorgehoben. Die Projektpipeline von Epic Suisse beläuft sich auf über 400 Millionen Franken – das ist eine Ansage! Die erwartete Entwicklungsrendite für Projekte in Roggwil und Tolochenaz liegt bei rund 6 Prozent. Da bleibt nur zu hoffen, dass die Entwicklungen weiter in eine positive Richtung gehen.
