Heute ist der 4.06.2026 und in Waadt spürt man schon die Aufregung, die sich um den G7-Gipfel zusammenbraut. Vom 15. bis 17. Juni 2026 wird Évian-les-Bains in Frankreich zum Schauplatz hochrangiger Treffen. Vertreter der G7-Staaten, Staats- und Regierungsoberhäupter werden sich versammeln, und das bringt natürlich einige Herausforderungen mit sich – insbesondere für die Sicherheitsorgane der angrenzenden Kantone Genf, Waadt und Wallis.
Der Bundesrat und das Parlament haben bereits einen subsidiären Sicherungseinsatz der Armee beschlossen. Rund 4000 Soldatinnen und Soldaten der Schweizer Armee werden mobilisiert. Ihre Hauptaufgabe? Die zivilen Sicherheitsorgane in der Region zu entlasten und den Schutz sensibler Objekte zu übernehmen. So hat die Armee unter anderem die Verantwortung für den Flughafen Genf und wird aktiv beim Grenzschutz mitwirken.
Sicherheitsmaßnahmen im Detail
Die Luftwaffe wird in diesen kritischen Tagen den bewaffneten Luftpolizeidienst verstärken und setzt Luftraumbeschränkungen durch – von 10. Juni 2026, 13 Uhr, bis 18. Juni 2026, 03 Uhr. Das bedeutet, dass wir mit einem erhöhten Flugaufkommen im Raum Lausanne rechnen müssen. Die Armee wird zudem den Genfersee und die Verkehrsachsen überwachen und beim luftgestützten Transport von Einsatzkräften helfen. Das klingt nach einem echten Kraftakt!
Die letzten Gipfel, wie der G8-Gipfel 2003, hatten ihre Schattenseiten, und die Vorbereitungen dieses Mal haben das Ziel, Ausschreitungen zu verhindern. Vorbeugung ist alles, könnte man sagen. Es ist auch bemerkenswert, dass die Zusammenarbeit zwischen Bund und Kantonen im Vergleich zu früher deutlich verbessert wurde. Die Verantwortung für den Ordnungsdienst bleibt jedoch klar bei den zivilen Sicherheitsbehörden und den Polizeikräften der Kantone.
Eingesetzte Truppen und Kosten
Der Einsatz der Armee wird durch reguläre Wiederholungskurse der eingesetzten Verbände unterstützt. Das bedeutet, die zusätzlichen Kosten für die Armee bleiben überschaubar. Ursprünglich wurde der Einsatz von bis zu 5000 Armeeangehörigen genehmigt, was zeigt, wie ernst man die Sicherheitslage nimmt. Kantonale Polizeikorps und das Bundesamt für Zivilschutz und Geopolitik (BAZG) erhalten auch die Befugnis, Personen ohne konkreten Verdacht zu kontrollieren und sogar Grenzübergänge zu schließen.
Am 11. Juni 2026 wird eine Medienkonferenz in Genf stattfinden, um über den G7-Gipfel und die Sicherheitsmaßnahmen zu informieren. Die Anmeldung dafür ist bis zum 9. Juni 2026, 15 Uhr, erforderlich. Also, wer Interesse hat, sollte sich beeilen!
Die militärische Führung des Einsatze liegt in den Händen von Korpskommandant Laurent Michaud, während Divisionär Raynald Droz die Territorialdivision 1 leitet, die eine tragende Rolle im Sicherungseinsatz spielt. Ein interessanter Fakt, der zeigt, wie gut alles organisiert ist – oder wie gut es zumindest zu sein scheint.
In den kommenden Tagen wird sich zeigen, wie gut diese Vorbereitungen greifen werden. Die Vorfreude auf den Gipfel ist in der Luft, aber auch ein gewisses Maß an Anspannung. Man kann nur hoffen, dass alles reibungslos verläuft und die Sicherheitskräfte ihren Job ohne größere Zwischenfälle erledigen können. Évian-les-Bains wird auf jeden Fall für einige Tage im Mittelpunkt der Welt stehen – und die Schweiz wird ein wichtiger Akteur in diesem internationalen Geschehen sein.