Heute ist der 17.07.2026, und während wir hier in Basel unseren Alltag bestreiten, gibt es in Payerne, im schönen Waadt, wieder mal ein heißes Thema: Geschwindigkeitsmessungen. Wer denkt, das passiert nur den anderen, sollte vielleicht einen Blick auf die aktuellen Standorte der Blitzer werfen. In der Rue de la Gare, direkt an der Höhe der Gare CFF, wird heute zwischen 10:08 Uhr und 14:56 Uhr ein Auge auf die Geschwindigkeit geworfen. In einer 50 km/h-Zone könnte das für einige Fahrer unangenehm werden.

Geschwindigkeitsüberschreitungen sind nicht nur ein Ärgernis, sie sind auch die häufigste Unfallursache auf unseren Straßen. Das sollte uns allen zu denken geben. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit kann schnell teuer werden. Die Bußgelder für innerorts liegen bei 40 CHF für eine Überschreitung von 1-5 km/h, steigen aber rasant an. Ab 21 km/h gibt es nicht nur eine Anzeige, sondern auch ein Fahrverbot von einem Monat. Und wer jetzt denkt, dass das auf der Autobahn anders ist, der irrt sich. Hier beginnen die Strafen bei nur 20 CHF für eine geringe Überschreitung. Man muss sich nicht wundern, wenn das Portemonnaie nach einem Blitzer leerer ist.

Die knallharten Fakten zu Bußgeldern

Auf den Straßen der Schweiz gibt es einen bundeseinheitlichen Bußgeldkatalog, der genau festlegt, was Fahrer erwarten können, wenn sie zu schnell unterwegs sind. Innerorts sieht das so aus: Wer bis 10 km/h zu schnell fährt, muss mit 30 Euro rechnen. Ab 21-25 km/h droht bereits ein Punkt in Flensburg, und für eine Überschreitung von 26-30 km/h winkt ein einmonatiges Fahrverbot. Da helfen auch keine Ausreden mehr, denn die Konsequenzen sind klar definiert.

Das Gleiche gilt für außerorts. Hier gibt es zwar etwas mildere Strafen, aber auch hier sollte man sich nicht in falscher Sicherheit wiegen. Wer in einem Jahr zweimal über 25 km/h zu schnell fährt, kann schnell ein Fahrverbot kassieren. Und das ist nicht nur ein kleines Malheur – ein einmonatiges Fahrverbot kann ernsthafte Auswirkungen auf den Alltag haben. Denn ohne Führerschein ist man in der Regel aufgeschmissen.

Die Folgen von Geschwindigkeitsübertretungen

Nach einer Anzeige ist mit einer Geldstrafe von mindestens 400 CHF zu rechnen, aber das kann je nach Einkommen und Vermögen auch höher ausfallen. Der Fahrer muss zudem innerhalb von drei Monaten ermittelt werden, sonst gilt der Verstoß als verjährt. Das klingt zwar hart, aber die Regelungen sind da, um unsere Straßen sicherer zu machen. Wer denkt, er könnte mit einer schnellen Fahrt davonkommen, sollte sich gut überlegen, ob das wirklich eine kluge Entscheidung ist.

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Und für alle, die sich manchmal über die Geschwindigkeitskontrollen ärgern: Manchmal gibt’s auch Verwarnungsgelder. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen bis 15 km/h wird oft ein solches angeboten. Aber ab 16 km/h ist es vorbei mit der Nachsicht. Dann kann man Stellung nehmen, bevor der Bußgeldbescheid ergeht. Ein Einspruch ist auch möglich, aber innerhalb von zwei Wochen, sonst ist es zu spät. Das alles zeigt: Es lohnt sich, die Geschwindigkeit im Blick zu behalten.

In der Schweiz gibt es zwar keine allgemeinen Geschwindigkeitsbeschränkungen auf bestimmten Straßen, aber die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h auf Autobahnen sollte man als Leitfaden nehmen. Wer darüber hinaus rast, könnte bei einem Unfall als Mitverursacher haften. Also, lieber mal einen Gang zurückschalten und sicher ankommen, als mit einem Blitzerfoto im Rücken und einer Geldstrafe im Portemonnaie zu enden.