Heute ist der 21.07.2026 und in Uri ist einiges los. In diesem Sommer haben 379 Jugendliche die obligatorische Schulzeit abgeschlossen. Das ist eine beachtliche Zahl und zeigt, dass hier die Bildung großgeschrieben wird. Über 92 Prozent der Absolventen, also 349 junge Menschen, konnten direkt in die Sekundarstufe II übertreten – das ist ein Grund zur Freude, nicht wahr?

Bei den Übergängen gibt es auch interessante Trends zu beobachten. 263 Jugendliche, das sind satte 69,4 Prozent, entschieden sich für eine berufliche Grundbildung. Diese Entscheidung ist oft mit großen Hoffnungen und ein bisschen Nervosität verbunden. Immerhin gaben 23 Prozent der Jugendlichen an, dass sie bei der Lehrstellensuche großen Druck verspüren. Das finde ich persönlich schon ziemlich beachtlich und zeigt, wie herausfordernd die Situation sein kann.

Berufswahl und Geschlechterrollen

Unter den Urner Schulabgängern sind die beliebtesten Lehrberufe klar definiert: Die Fachfrau Gesundheit EFZ steht ganz oben auf der Liste, gefolgt von Kauffrau EFZ, Detailhandelsfachfrau EFZ und Medizinischer Praxisassistentin EFZ. Spannend ist auch, dass immer mehr Urner Schulabgängerinnen sich für Berufe entscheiden, die traditionell eher als geschlechtsuntypisch gelten, wie beispielsweise Gipserin-Trockenbauerin EFZ oder Spenglerin EFZ. Da hat sich in den letzten Jahren wirklich was getan!

Doch nicht jeder findet sofort den richtigen Platz. Nur vier Schüler hatten zum Stichtag noch keine Anschlusslösung gefunden. Das klingt vielleicht nicht viel, aber es zeigt auch, dass es eine gewisse Unsicherheit gibt. Zum Glück haben 76 Prozent der Schulabgänger angegeben, ihren Wunschberuf gefunden zu haben. Das ist doch ein Grund zu feiern!

Die Entwicklung der Lehrstellen

Es ist allerdings nicht alles Gold, was glänzt. Der Anteil der Lehrstellenzusagen vor Beginn der 3. Oberstufe ist von 60 Prozent auf 52,1 Prozent gesunken. Ein besorgniserregender Trend, der auf die Herausforderungen auf dem Ausbildungsmarkt hinweist. Dabei schnupperten rund 18 Prozent der Jugendlichen bereits während der 1. Oberstufe – eine frühe Orientierung kann manchmal Gold wert sein!

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Und während man in Uri jubelt, dass 30 Jugendliche keinen direkten Übertritt in die Sekundarstufe II hatten, bleibt da die Frage: Was passiert mit diesen jungen Menschen? Wie geht es für sie weiter? Ein paar entscheiden sich für Brückenangebote, Praktika oder Auslandjahre. Aber die Unsicherheit bleibt.

Die detaillierte Auswertung der Schulenderhebung ist auf der Website des Kantons Uri zu finden. Dort gibt es noch viele weitere spannende Insights und Hintergründe zu dieser Thematik. Letztlich zeigt sich, dass Bildung in Uri mehr ist als nur Zahlen – es geht um die Zukunft junger Menschen und die Chancen, die sie ergreifen können.