Endlich gibt es Neuigkeiten aus Altdorf! Das Theater Uri, der größte Kulturbetrieb des Kantons, befindet sich mitten in einem spannenden Sanierungsprozess. Seit 2023 werden im Mehrsparten-Kulturhaus bereits verschiedene Innenarbeiten durchgeführt. Man könnte sagen, es wird fleißig gewerkelt, um das Theater für die nächsten Generationen fit zu machen. Die Modernisierung der Theatertechnik steht dabei ganz oben auf der Liste. Neue Zwischenpodeste im Kulissenhaus und ein frisch gestaltetes Entrée bringen frischen Wind in die altehrwürdigen Hallen. Auch die Brandschutztüren wurden erneuert und das Flachdach wurde saniert – alles in allem eine große Sache!
Doch das ist nur der Anfang. Ab Mitte Juni 2026 beginnen die Bauarbeiten am Bühnenhaus, und um die gesamte Sanierung während des laufenden Betriebs zu ermöglichen, wird ein Notdach errichtet, das mit stolzen 25 Metern Höhe aus der Umgebung herausragen wird. Man kann sich schon vorstellen, wie das bald aussehen wird – ein markantes Zeichen für die anstehenden Veränderungen! Diese Maßnahme ist natürlich nicht nur aus ästhetischen Gründen nötig. Das Ziel ist klar: Bis Ende November 2026 soll alles fertig sein, damit das Theater Uri weiterhin als zentrale Spielstätte für die Tellspiele, das Festival Alpentöne sowie Operetten und Musicals der Musikbühne Uri fungieren kann.
Die Herausforderung bei laufendem Betrieb
Interessanterweise bringt die Sanierung bei laufendem Betrieb einige Herausforderungen mit sich. Die unsichere weltpolitische Lage sorgt für Lieferengpässe und schwankende Rohstoffpreise, was die Planung zusätzlich kompliziert. Und auch beim Denkmalschutz gibt es einiges zu beachten. Die Dätwyler Stiftung hat die Sanierung des Altdorfer Saals vorgezogen und stellt Fördermittel zur Verfügung, die dem Urner Kulturschaffen zugutekommen. Das Ziel ist es, ein Großprojekt zu realisieren, das innerhalb des vorgegebenen Budgets bleibt. Das klingt einfacher, als es ist, denn die verfügbaren Mittel setzen Grenzen für die Realisierbarkeit der Sanierung.
Was die neuen Räumlichkeiten angeht: Der Altdorfer Saal wird das Theater Uri mit einem zeitgemäßen, flexiblen und modularen Betrieb ausstatten. Das wird für eine ganz neue Dynamik sorgen und den Besuchern ein frisches Erlebnis bieten. Man ist wirklich gespannt, wie sich das alles entwickeln wird!
Ein Blick über den Tellerrand
Ein paar Kilometer weiter, in Winterthur, hat das Sommertheater im Stadtgarten ebenfalls mit Herausforderungen zu kämpfen. Es ist seit fast drei Jahren geschlossen, und die geplante sanfte Sanierung soll die Aufführungsstätte wieder flexibel nutzbar machen. Das älteste Sommertheater der Schweiz, gegründet 1865, steht vor der Aufgabe, seinen ursprünglichen Charakter zurückzugewinnen. Die letzten baulichen Erneuerungen fanden zwischen 1989 und 1991 statt, und die Substanz muss jetzt dringend auf Vordermann gebracht werden. Hier wird darauf geachtet, dass die Öffentlichkeit wieder Zugang zur Bühne bekommt, ein wichtiges Anliegen, das sich in vielen Städten der Schweiz wiederfindet.
Die Parallelen zwischen Altdorf und Winterthur sind unübersehbar. Beide Orte setzen auf Sanierung und Modernisierung, um den Kulturbetrieb zu fördern und für die Zukunft zu rüsten. Es bleibt spannend, wie sich die Kulturszene in Uri und darüber hinaus weiterentwickeln wird. Ein Hoch auf die Kunst und Kultur, die in diesen schwierigen Zeiten weiterhin blühen soll!