Die Katholische Kirchgemeinde in Erstfeld hat große Pläne – das Kirchmattgebäude, ein historischer Riegelbau, steht vor einer umfassenden Sanierung, die mit einer Investition von stolzen 7,52 Millionen Franken verbunden ist. Das hat man sich nicht einfach so ausgedacht. Nach einer eingehenden Analyse durch die Römisch-Katholische Kirche ist klar, das Gebäude ist baulich stark sanierungsbedürftig. Und das ist kein Scherz! Die Substanz muss dringend aufpoliert werden, damit sie den heutigen Anforderungen gerecht wird.

Ein entscheidender Termin steht vor der Tür. Am 24. Juni 2026 wird über den Projektkredit entschieden. Da wird es spannend für die Gemeinde, denn die finanziellen Belastungen sind nicht ohne. Der Kirchenrat hat bereits einen Baukredit in Höhe von 6,8 Millionen Franken beantragt. Ein echter Brocken, der nicht nur die Gemüter, sondern auch die Finanzen der Kirchgemeinde auf die Probe stellt. Eine Steuererhöhung um fünf Prozent ab dem 1. Januar 2027 wurde vorgeschlagen, was bei einem steuerbaren Einkommen von 80.000 Franken eine Mehrbelastung von etwa 40 Franken pro Jahr bedeuten würde. Das ist nicht die Welt, aber auch kein Pappenstiel.

Sanierungsdetails und Herausforderungen

Das Kirchmattgebäude hat nicht nur bauliche Mängel, sondern auch eine erhebliche Schadstoffbelastung aufzuweisen. Und das ist erst der Anfang. Es muss an die energetischen Anforderungen angepasst werden, was mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Die Umsetzung zeitgemäßer Dämmstandards wird aufgrund des Denkmalschutzes zur echten Herausforderung. Hier sind die kreativen Köpfe des Siegerprojektes „Batsching“ vom Architekturbüro Sigrist Schweizer Architekten gefragt, die bereits ihre Ideen vorgestellt haben. Aber das ist nicht alles – das Projekt sieht auch die Schaffung eines Mehrzweckraums vor, der Platz für gesellschaftliche Anlässe, Schulungen und Sitzungen bieten soll. Eine zukunftsorientierte Lösung, die sowohl ökologische als auch denkmalpflegerische Anliegen berücksichtigt. Das klingt nach einem echten Gewinn für die Gemeinde!

Die Planung des Projekts wurde bereits im Mai 2025 von den Stimmberechtigten genehmigt. Ein wichtiger Schritt, um die Weichen für die Zukunft zu stellen. Aber man fragt sich, wie die Gemeinde die hohen Investitionen stemmen kann. Es ist ein Balanceakt zwischen Tradition und Moderne, zwischen dem Erhalt des historischen Erbes und der Anpassung an die heutigen Bedürfnisse.

Ein Blick in die Zukunft

Die Sanierung des Kirchmattgebäudes ist nicht nur eine bauliche Maßnahme, sondern auch ein Zeichen für den Zusammenhalt der Gemeinde. Es zeigt, dass man bereit ist, in die Zukunft zu investieren – trotz aller Herausforderungen. Der Weg dorthin ist sicher nicht einfach, aber mit einem klaren Plan und dem richtigen Engagement könnte das Kirchmattgebäude bald in neuem Glanz erstrahlen. Das wäre nicht nur ein Gewinn für die Gemeinde, sondern auch für alle, die in Erstfeld leben und sich dort engagieren. Man darf gespannt sein, wie sich die Dinge entwickeln!

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