Pascal Arnold: Ein neuer Präsident für Uri mit frischen Ideen und klaren Zielen
Am Mittwoch wurde in Uri ein aufregendes Kapitel aufgeschlagen, als der Urner Landrat Pascal Arnold einstimmig zum neuen Präsidenten für die Amtszeit 2026/27 gewählt wurde. Ein Grund zur Freude, denn die Wahl fand in einem Klima der Einigkeit statt – so etwas sieht man nicht alle Tage! Arnold, der bis dato als Vizepräsident tätig war, tritt die Nachfolge von Ruedi Cathry (FDP) an. Mit 48 Jahren hat er bereits eine beeindruckende Karriere hinter sich und bringt viel Erfahrung mit. Der gebürtige Flüelener ist stellvertretender Leiter der Katastrophenhilfe des Kantons Schwyz und seit 2020 Mitglied des Landrats, wo er die letzten zwei Jahre die Sicherheitskommission präsidierte.
In seiner Antrittsrede sprach Arnold von der „verantwortungsvollen Aufgabe“, die das Präsidentenamt mit sich bringt. Er möchte die Bürgerinnen und Bürger des Kantons Uri nicht nur vertreten, sondern auch in einem geordneten und effizienten Ratsbetrieb tragfähige Lösungen finden. Ein schöner Gedanke! Besonders betonte er die Wichtigkeit, dass alle Ratsmitglieder gehört und gleich behandelt werden. Die Zukunft der Kinder und Jugendlichen liegt ihm am Herzen – sie sind die nächsten Generationen, die es zu fördern gilt.
Ein offenes Ohr für die Anliegen der Bevölkerung
Arnold möchte sicherstellen, dass die Anliegen der Bevölkerung nicht nur gehört, sondern auch ernst genommen werden. Er hat sich das Ziel gesetzt, die Debattenkultur im Kanton Uri weiter zu stärken, die bereits jetzt als offen und direkt beschrieben wird. Ruedi Cathry, der abtretende Präsident, zeigte sich stolz auf diese Kultur und das Engagement der Ratsmitglieder. Ein guter Start in die neue Amtszeit, könnte man sagen!
Was den Landrat selbst betrifft, so ist dieser das Parlament des Kantons Uri mit insgesamt 64 Mitgliedern. Alle vier Jahre wird er vom Volk gewählt, und die Sitzungen finden regelmäßig in Altdorf statt. Die Gemeinden im Kanton sind in Wahlkreise unterteilt, wobei die großen Gemeinden nach Proporz und die kleineren nach Majorz wählen. In diesem Jahr wird der Landrat auch weiterhin die Oberaufsicht über die kantonalen Behörden ausüben – eine wichtige Verantwortung, die nicht zu unterschätzen ist.
Ein Blick in die Zukunft
Die letzten Wahlen fanden am 8. März 2020 statt, und jeder der Landräte wird für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt. Ein Bundesgerichtsurteil von 2016 hat dafür gesorgt, dass in mehreren Proporzwahlkreisen das Majorzverfahren eingeführt wurde. So bleibt der Wandel im politischen System stets ein Thema. Die Vergütung der Landräte ist klar geregelt, was für Transparenz und Fairness sorgt. Und auch die Kommissionen kommen nicht zu kurz, denn sie erhalten zusätzliche Entschädigungen – eine kleine Anerkennung für die harte Arbeit!
Pascal Arnold hat also einiges vor sich. Mit frischem Wind und klaren Zielen wird er das Präsidentenamt antreten, und man darf gespannt sein, wie er die Herausforderungen der Zukunft meistert. Denn eines ist sicher: In Uri tut sich was, und das nicht nur in der Politik!
