Am Dienstag fand in Attinghausen die 47. Generalversammlung der Musikschule Uri (MSU) statt, und die Stimmung war einfach großartig. Präsidentin Cordelia Dal Farra präsentierte stolz die Erfolge des vergangenen Jahres. Die Schülerzahlen sind konstant – ein gutes Zeichen, wenn man bedenkt, dass die Musikschule 1980/81 mit nur 300 Schülerinnen und Schülern begann. Heute sind es bereits 1.530 Musikschülerinnen und -schüler, die von 115 Lehrkräften unterrichtet werden. Da kann man schon mal einen Grund zum Feiern finden!

Die finanzielle Lage der Musikschule ist gesund, was in diesen Zeiten nicht selbstverständlich ist. Der Kanton subventioniert 65% der anrechenbaren Löhne der Lehrpersonen, was die Kosten für die Gemeinden deutlich senkt. Letztes Jahr wurden 1,8 Millionen Franken an Lohngeld ausgezahlt – ein stattlicher Betrag! Und der Gewinn der Schulrechnung 2025 in Höhe von 10’387 Franken spricht ebenfalls für sich. Es ist beruhigend zu hören, dass die Schul- und Vereinsrechnung mit einem Plus von 3.700 Franken genehmigt wurde. Das ist ein echtes Zeichen der Wertschätzung, besonders mit dem Landratsentscheid vom 5. Februar 2025 im Hinterkopf.

Ein buntes Programm für die Zukunft

Mit einem Blick nach vorne, da stehen einige spannende Projekte in den Startlöchern. Das Musiktheaterprojekt „Waltherli – oder wie der Hut auf die Stange kam“ verspricht ein Highlight im kommenden Schuljahr zu werden. Über die Jahre hat sich die MSU als eine Art kultureller Leuchtturm in der Region etabliert. Das erste Musikschulfestival wurde organisiert, um die Öffentlichkeitsarbeit zu intensivieren. Das klingt nach einem echt tollen Event! Und wenn man bedenkt, dass Klavier und Gitarre die beliebtesten Instrumente sind, kann man sich nur vorstellen, wie die Hallen bei den Aufführungen schwingen werden.

Besonders schön ist es, wenn man die langjährigen Mitarbeitenden in den Fokus rückt, die das Herz der Musikschule bilden. Vier Mitarbeiter wurden verabschiedet – darunter Michel Truniger, der unglaubliche 25 Jahre lang dabei war. Auch Jubiläen wurden gefeiert: Katherin Heitmann kann auf 10 Jahre zurückblicken, während Christoph Gautschi und Franziska Hach jeweils 30 Jahre im Dienst sind. Verena Kesseli hat sogar 35 Jahre für die Musikschule gearbeitet! Das sind allesamt beeindruckende Zahlen, die zeigen, wie viel Engagement und Herzblut in dieser Einrichtung steckt.

Ein Blick über die Grenzen

Die Musikschule Uri ist nicht nur lokal bedeutend. Der Verband Musikschulen Schweiz (VMS) spielt eine zentrale Rolle, wenn es um die Erhebung statistischer Daten geht, die eine realistische Beurteilung der Verhältnisse an Schweizer Musikschulen ermöglichen. Diese Daten sind Gold wert, um die politische Arbeit zu unterstützen und die Positionierung der Musikschulbranche in der Öffentlichkeit zu stärken. Es ist schön zu wissen, dass es ein Netzwerk gibt, das sich für die Belange der Musikschulen einsetzt.

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Insgesamt zeigt sich, dass die Musikschule Uri eine stabile und erfreuliche Entwicklung durchlebt. Die Kombination aus soliden Finanzen, engagierten Lehrkräften und einer Vielzahl von Angeboten macht die Schule zu einem wichtigen Bestandteil der regionalen Kultur. Es bleibt spannend, was die Zukunft bringen wird – da können wir uns sicher sein, dass die Melodien in Uri noch lange erklingen werden!