Hoffnung in der Dunkelheit: Uri hilft Venezuela nach verheerenden Erdbeben
Heute ist der 1. Juli 2026, und während wir hier in Uri das sommerliche Wetter genießen, erreichen uns besorgniserregende Nachrichten aus Venezuela. Der Regierungsrat des Kantons Uri hat sein Mitgefühl für die Menschen in diesem krisengeschüttelten Land ausgesprochen. Angesichts der verheerenden Erdbeben, die Venezuela jüngst heimgesucht haben, wurde eine Unterstützung in Höhe von 5’000 Franken für die Nothilfe der Glückskette bereitgestellt. Diese Summe mag auf den ersten Blick klein erscheinen, doch sie soll dazu beitragen, das immense menschliche Leid und die Zerstörungen zu lindern.
Die beiden Erdbeben, die als die stärksten in über einem Jahrhundert gelten, erschütterten insbesondere den Norden des Landes und die Hauptstadt Caracas. Erste Einschätzungen zeigen ein Bild der Verwüstung: Menschen, die bereits vor den Beben unter schwierigen Bedingungen lebten, stehen nun vor noch größeren Herausforderungen. Fehlen tut es an allem – sicherer Unterkunft, Nahrungsmitteln, sauberem Trinkwasser und medizinischer Versorgung. Die Glückskette hat um Spenden gebeten und ist vor Ort aktiv, um den Betroffenen humanitäre Hilfe zu leisten.
Die verheerenden Folgen
Am 24. Juni 2026 kam es zu den katastrophalen Erdbeben mit Magnituden von 7,2 und 7,5. Die geringe Tiefe der Beben führte zu massiven Schäden an Wohnhäusern, Krankenhäusern und der öffentlichen Infrastruktur. Offiziellen Berichten zufolge verloren mindestens 1.700 Menschen ihr Leben, und mehr als 5.000 wurden verletzt. Die Zahl der Vermissten ist erschreckend hoch. Viele Menschen haben ihr Zuhause verloren und sind auf dringend benötigte humanitäre Hilfe angewiesen.
Besonders betroffen ist die Region La Guaira, wo ein Katastrophenzustand ausgerufen wurde. Doch nicht nur dort – auch in Caracas und den angrenzenden Bundesstaaten wie Aragua und Carabobo gibt es gravierende Probleme. Es wird von Strom- und Wasserausfällen berichtet, und die Schäden an Krankenhäusern und anderen öffentlichen Gebäuden behindern die Rettungsarbeiten. Das Internet funktioniert oft nicht, was die Kommunikation und die Hilfsmaßnahmen zusätzlich erschwert.
Dringende Hilfsmaßnahmen
Der Bedarf an Such- und Rettungsmaßnahmen, medizinischer Nothilfe, Trinkwasserversorgung und Notunterkünften ist drängend. Psychosoziale Unterstützung ist mehr denn je gefragt – viele Menschen trauern um Angehörige oder bangen um das Schicksal von Vermissten. Organisationen wie Caritas international, das Deutsche Rote Kreuz und UNICEF Deutschland sind aktiv und arbeiten mit lokalen Partnern zusammen, um die notwendige Hilfe zu leisten. Die Unterstützung reicht von Notunterkünften über medizinische Versorgung bis hin zur Bereitstellung von Trinkwasser und der Unterstützung beim Wiederaufbau von Häusern und Infrastruktur.
Der Regierungsrat von Uri hofft, dass der Beitrag von 5’000 Franken zur Linderung der Not beitragen wird. Aber die Hilfsorganisationen benötigen weiterhin Spenden. Wenn Sie helfen möchten oder Fragen haben, können Sie sich direkt an Landammann Daniel Furrer wenden – er ist unter Daniel.Furrer@ur.ch oder telefonisch unter +41 41 875 2920 erreichbar. Gemeinsam können wir vielleicht ein kleines Licht in diese Dunkelheit bringen.
