Es gibt Tage, da fühlt man sich einfach gut, und der jüngste Frondiensttag der Dätwyler-Mitarbeitenden in Uri war so ein Tag. 27 Kolleginnen und Kollegen aus Altdorf und Schattdorf packten tatkräftig auf der Alp Wannelen und der Nideralp mit an. Bei strahlendem Sonnenschein und einer Panorama-Bergkulisse, die einem den Atem stocken ließ, wurde fleißig gearbeitet. Die Älpler hatten alle Hände voll zu tun – und genau da kamen die Dätwyler-Mitarbeitenden ins Spiel. Sie halfen beim traditionellen «Scheenä» und entfernten Steine von den Alpweiden sowie wild wachsende Büsche. Das klingt nach harter Arbeit, aber in der frischen Bergluft und unter dem blauen Himmel war die Stimmung einfach fantastisch.
Die Alp Wannelen, die in einer malerischen Mulde oberhalb des Schächen- und Brunnital liegt, erstreckt sich zwischen 1630 und 1700 Metern Höhe. Der Zugang erfolgt bequem mit der Seilbahn vom Weiler Ribi in Unterschächen. Die ersten Alphütten schimmern direkt bei der Bergstation der Seilbahn, und von dort aus kann man auch die ersten Schritte auf den Wanderwegen zur Klausenpasshöhe machen. Für die Mitarbeitenden war dies nicht nur ein Arbeitseinsatz, sondern auch eine Gelegenheit, die beeindruckende Urner Bergwelt hautnah zu erleben – ein echtes Highlight!
Tradition und Gemeinschaft
In der Region hat der Frondiensttag eine lange Tradition, die von den Dätwyler-Betrieben geschätzt wird. Dieses Jahr war es nicht anders. Die lokale Gemeinschaft zeigte sich dankbar und belohnte die Helfer mit einem traditionellen «Zabigplättli». Köstlichkeiten, die man sich nicht entgehen lassen sollte – da war einfach alles dabei, was das Herz eines Käseliebhabers höher schlagen lässt! Die Mitarbeitenden aus verschiedenen Ländern hatten auch die Chance, die lokale Kulinarik kennenzulernen und ihre Erfahrungen auszutauschen. Der Tag förderte nicht nur den standortübergreifenden Austausch, sondern stärkte auch den Zusammenhalt der Mitarbeitenden.
Ein wichtiges Element der Dätwyler-Nachhaltigkeitsstrategie ist das lokale gesellschaftliche Engagement. Jedes Jahr nehmen die Standorte weltweit an mindestens einer externen Gemeinschaftsaktivität teil. Diese Freiwilligeneinsätze zeigen, wie viel Verantwortung die Mitarbeitenden übernehmen und welchen positiven Beitrag sie zur Region leisten können. Ehrlich gesagt, es ist einfach ermutigend zu sehen, wie Unternehmen in der heutigen Zeit auch soziale Verantwortung wahrnehmen.
Wannelen und seine Genüsse
Die Alp Wannelen ist nicht nur ein Ort der Arbeit, sondern auch ein Paradies für Feinschmecker. Hier wird Alpkäse in verschiedenen Größen produziert – und das ist noch nicht alles. Familie Muheim stellt neben Alpkäse auch Raclette, Kräuterkäse, Alpbutter und sogar Alpkochbutter her. Diese Produkte sind direkt auf der Alp oder am Urner Alpkäsemarkt erhältlich. Wer nach einem schmackhaften Snack sucht, wird sich im Alpbeizli von Familie Gisler verwöhnen lassen können – dort gibt es nicht nur Käse, sondern auch die berühmten Zabigplättli und viele weitere hausgemachte Spezialitäten.
Am Ende eines solch gelungenen Tages bleibt nicht nur die Erschöpfung von der Arbeit auf der Alp, sondern auch die Freude über die schönen Begegnungen und die Erinnerungen, die man mit nach Hause nimmt. Auf zur nächsten Alp, das Abenteuer ruft!