In wenigen Wochen ist es wieder soweit: Der 1. August, unser Nationalfeiertag, steht vor der Tür! Die Vorfreude ist bereits spürbar, und die Bundesräte sind fleißig am Planen. In diesem Jahr haben sich die sieben Bundesrätinnen und Bundesräte ein dichtes Programm überlegt, das von den Höhen der Alpen bis zu den Ufern der Seen reicht. Bereits am 31. Juli beginnen die Feierlichkeiten, und das nicht nur im fernen Washington oder anderen internationalen Gefilden, sondern direkt hierzulande!

Bundespräsident Guy Parmelin hat gleich vier Auftritte geplant. Am 31. Juli wird er in Renens, Waadt, die ersten Worte an die Bürger richten. Am Nationalfeiertag selbst stehen dann die Auftritte beim „Buurezmoerge“ in Hildisrieden, auf dem Rütli in Uri – wo die Schweizerische Trachtenvereinigung ihr 100-jähriges Jubiläum feiert – und schließlich in Essertines-sur-Rolle auf dem Programm. Das klingt nach einem vollen Terminplan!

Die anderen Bundesräte sind ebenfalls aktiv

Verkehrsminister Albert Rösti hat mit fünf Auftritten den Rederekord inne – eine weniger als im Vorjahr, aber dennoch ganz schön beeindruckend! Er beginnt am 31. Juli in Fehraltdorf, Zürich, und zieht dann weiter nach Val Müstair, Graubünden. Am 1. August geht es in St. Moritz weiter, gefolgt von Auftritten in Sigriswil und Uetendorf. Man kann sich kaum vorstellen, wie viel Energie das erfordert, aber Rösti scheint bestens vorbereitet zu sein!

Und auch Verteidigungsminister Martin Pfister hat sich einiges vorgenommen. An seinem ersten 1. August als Bundesrat wird er in Rorschach, St. Gallen, die Bevölkerung ansprechen, bevor er am Nationalfeiertag in Baar, Zug; Blenio, Tessin; und Guarda, Graubünden, spricht. Ein ordentliches Programm, das ihn durch die schönen Landschaften der Schweiz führt.

Ein bunter Mix aus Reden und Orten

Die SP-Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider hält ihre Reden an zwei Tagen, mit einem Auftritt in Luzern am 31. Juli und einem weiteren beim „Buurezmorge“ in Boécourt, Jura, am 1. August. Ihre Ansprache wird sicher viel Beachtung finden, denn die Verbindung zu den verschiedenen Sprachregionen ist uns wichtig.

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Bundesrat Beat Jans wird am 31. Juli in Therwil, Basel-Landschaft, die offizielle Festansprache halten. Am 1. August geht es dann für ihn nach Biembach, Emmental, und abends wird er in Genf sprechen. Damit zeigt er, dass er sowohl die ländlichen als auch die städtischen Anliegen im Blick hat.

Karin Keller-Sutter und Ignazio Cassis haben sich für den 1. August entschieden. Keller-Sutter wird vormittags in Kradolf-Schönenberg, Thurgau, auftreten, bevor es nach Mendrisio, Tessin, geht. Cassis hingegen spricht in Düdingen, Freiburg, und in Avenches, Waadt. Eine interessante Verteilung, die die Vielfalt der Schweiz widerspiegelt.

Ein Fest für alle

Insgesamt werden 19 Ansprachen landauf, landab gehalten, was die Bedeutung des Nationalfeiertags unterstreicht. Die Bundesfeier auf der Rütliwiese wird von der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft organisiert, und die Teilnahme war nur mit Anmeldung bis zum 21. Juli möglich. Aus Sicherheitsgründen gibt es keinen Ticketverkauf vor Ort. Das zeigt, wie ernst man den Schutz in diesen Zeiten nimmt.

Ein kleiner persönlicher Gedanke: Während ich an all diese Reden denke, frage ich mich, welche Themen wohl angesprochen werden. Die aktuelle Situation, die Herausforderungen der letzten Monate – ich bin gespannt, welche Botschaften unsere Bundesräte mit auf den Weg geben werden. Es wird ein aufregender Tag, und ich kann es kaum erwarten, die Feierlichkeiten zu erleben!