In den letzten Jahren hat sich der Bildungsbereich im Kanton Uri, ja, man könnte fast sagen, zum Positiven gewandelt. Der Bildungsbericht Schweiz 2026, der am 23. März veröffentlicht wurde, hebt die Stärken des Kantons in der Sekundarstufe II hervor. Die berufsbildungsorientierte Ausrichtung in Uri scheint fruchtbare Böden zu finden: Die Übergänge in die nachobligatorische Ausbildung funktionieren gut, und die Abschlussquoten liegen im oberen Bereich. Das ist doch mal eine Ansage! Und wenn man bedenkt, dass 92% der Schüler im Hören und 87% im Lesen die Grundkompetenzen erreichen, kann man nur staunen. Da hat sich wirklich was getan.

Der Bericht, der seit 20 Jahren erstellt wird, bietet nicht nur eine Analyse der verschiedenen Bildungsstufen, sondern setzt diese auch in den Kontext aktueller Forschung. So zeigt die Studie zur Überprüfung der Grundkompetenzen (ÜGK 2024) starke Leistungen im 4. Schuljahr HarmoS. Das sind Zahlen, die für sich sprechen! Die Urner Ergebnisse liegen signifikant über dem gesamtschweizerischen Durchschnitt – das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Ein Blick in die Zukunft

Aber natürlich gibt es auch Herausforderungen. Auf der Primarstufe wird Anpassungsbedarf aufgrund der demografischen Entwicklung erwartet. Komischerweise hat man in den letzten Jahren eine Zunahme verspäteter Einschulungen festgestellt. Das ist nicht gerade unerheblich, denn Bildungserfolg hängt stark von sozialen Faktoren ab. Die Bildungsdirektion hat das erkannt und zieht insgesamt eine positive Bilanz. Regierungsrat Georg Simmen betont die Notwendigkeit, Themen wie Schuleintritt, Chancengerechtigkeit und Qualitätsentwicklung weiterhin aktiv zu begleiten.

Und was kann man noch aus dem Bericht herauslesen? Nun, er ist nicht nur ein Dokument, das in die Schublade gehört. Er dient als Wissensgrundlage für die Steuerung des Bildungswesens durch Bund und Kantone. Damit wird die Grundlage gelegt, um gemeinsame bildungspolitische Ziele zu formulieren. Eines dieser Ziele ist, dass 95% der 25-Jährigen einen Abschluss auf Sekundarstufe II erreichen sollen. Das klingt ambitioniert, ist es auch, aber mit einer soliden Berufsbildung ist das durchaus machbar.

Der Bildungsbereich ist ein dynamisches Feld. Es gibt immer wieder neue Entwicklungen – 2023 wurden beispielsweise neue Rechtsgrundlagen zur gymnasialen Maturität verabschiedet. 2024 steht ein neuer Rahmenlehrplan an, der die Qualität der gymnasialen Maturität schweizweit sichern soll. Das alles zeigt, dass es nicht nur um die Zahlen geht, sondern auch um die Menschen hinter diesen Zahlen.

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Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Bildungslandschaft in Uri und der ganzen Schweiz weiterentwickeln wird. Die Verantwortung liegt dabei nicht nur bei den Kantonen, sondern auch beim Bund. Ein gemeinsames Ziel sollte sein, die Chancengerechtigkeit zu fördern und sicherzustellen, dass jeder Schüler, egal woher er kommt, die besten Voraussetzungen hat, um erfolgreich zu sein. Die nächsten Monate werden zeigen, wie die Ergebnisse des Berichts in die Tat umgesetzt werden. Man darf gespannt bleiben!