Heute ist der 7.07.2026 und die Bildungs- und Kulturdirektion (BKD) des Kantons Uri schaut zurück auf ein spannendes erstes Halbjahr. Ein Blick auf die Umsetzung des Gesetzgebungsprogramms im Nachgang zur Revision des Bildungsgesetzes zeigt: Es läuft! Die BKD hat einige wichtige Vorhaben angestoßen und die entsprechenden Beschlüsse wurden bereits gefasst. Da gab es unter anderem die revidierte Stipendienverordnung, die vom Landrat beschlossen wurde, sowie das revidierte Stipendienreglement, das nun in den Händen des Regierungsrates liegt. Auch die Grundlagen zur Sonderpädagogik sind jetzt rechtlich abgesichert – hier haben Landrat, Regierungsrat und Erziehungsrat gemeinsam entschieden.

Ein weiteres Highlight ist das neue Reglement zur Kulturförderung, das ebenfalls grünes Licht vom Regierungsrat erhalten hat. Das Sportreglement wurde angepasst, basierend auf dem Postulat von Walter Tresch. Georg Simmen, der Regierungsrat, zeigt sich von der Umsetzung des Gesetzesvorhabens begeistert und spricht von einem „guten Zeitplan“. Übrigens, die Vorlage zur revidierten Stipendienverordnung soll in der Session vom 30. September 2026 behandelt werden. Eine Online-Eingabemöglichkeit für Stipendiengesuche ist zudem in Planung – da wird es sicher einfacher für alle, die auf Unterstützung angewiesen sind!

Der Weg zu neuen Bildungschancen

Die Revision der rechtlichen Grundlagen für die Sonderpädagogik ist bereits gestartet und gehört zur Anschlussgesetzgebung des revidierten Bildungsgesetzes. Auch die revidierte Volksschulverordnung hat in der Sitzung des Landrates im Mai 2026 das Licht der Welt erblickt. Der Erziehungsrat hat zudem ein Reglement über den schulmedizinischen Dienst verabschiedet und Richtlinien zu Fördermaßnahmen beschlossen. Das Reglement über die Schulleitung ist nun in der Vernehmlassung. Man merkt, hier wird an vielen Stellschrauben gedreht!

Die BKD setzt weiter Akzente, etwa bei der Entwicklung eines neuen Systems zur Qualitätssicherung der Urner Volksschule. Auch die zukünftige Nutzung des Zeughauses in Altdorf wird gerade geklärt. Ein kantonales Sportanlagenkonzept wird ebenfalls erarbeitet. Und es gibt noch mehr spannende Neuigkeiten: Das Staatsarchiv Uri hat begonnen, Dokumente aus der Geschichte zu digitalisieren und zu publizieren, was den Zugang zu wichtigen historischen Akten für Historiker und Interessierte verbessert. Besonders die Ratsprotokolle von 1803 bis 1945 sind ein echter Schatz!

Stipendien und Unterstützung für Studierende

Ein zentraler Punkt der BKD ist das Stipendienprogramm, das durch die Verordnung zur Durchführung des Stipendienprogramm-Gesetzes (StipGDV) geregelt wird. Hochschulen sind verpflichtet, Stipendien mindestens einmal jährlich auszuschreiben. Dabei müssen sie die voraussichtliche Zahl und Zweckbindung der Stipendien bekanntgeben, ebenso wie die Form der Bewerbung und die erforderlichen Unterlagen. Selbstverständlich bleibt die Ausgestaltung der Verfahren den Hochschulen überlassen. Hierbei wird nicht nur die Leistung der Studierenden bewertet, sondern auch individuelle Umstände wie besondere Erfolge oder familiäre Situationen finden Berücksichtigung.

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Das ist besonders wichtig, denn Stipendien bieten jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Bildungsträume zu verwirklichen. Dabei gibt es in der Schweiz vielfältige Programme, die sich speziell an bedürftige oder begabte Schüler richten. Zum Beispiel die Chancenstiftung, die Bildungsstipendien an Kinder aus einkommensschwachen Familien vergibt. Auch die Claussen-Simon-Stiftung fördert talentierte junge Menschen in verschiedenen Bereichen. Diese Initiativen sind Gold wert, um Chancengleichheit zu fördern und Talente zu entdecken.

Wer mehr über die Jahresziele der BKD und den aktuellen Zwischenstand erfahren möchte, kann auf der Website des Kantons nachsehen (www.ur.ch, Suchbegriff „Jahresziele BKD“). Bei weiteren Fragen können sich Medienschaffende direkt an Regierungsrat Georg Simmen wenden (Telefon: 041 875 22 55, E-Mail: georg.simmen@ur.ch). Es bleibt spannend, wie sich die Bildungslandschaft in Uri weiterentwickeln wird!