Heute ist der 26.06.2026, und wir werfen einen Blick auf die spannende Entwicklung in der nachhaltigen Politik des Kantons Thurgau. Die Initiative MoniThur zeigt uns, wie es um die Fortschritte bei der nachhaltigen Entwicklung steht – und die Zahlen sprechen eine klare Sprache! Über 62 Indikatoren wurden aktualisiert, um den Weg in eine grünere Zukunft zu beobachten. Was sich da so alles tut, ist echt beeindruckend.

In den letzten ein bis zwei Jahrzehnten hat sich die Situation in vielen Bereichen positiv entwickelt. Die Biodiversität und die Fliessgewässer – ja, die sind auf dem richtigen Weg! Und wer hätte gedacht, dass die Feinstaubbelastung und die CO2-Emissionen pro Einwohner gesenkt wurden? Das ist doch ein Grund zum Feiern! Auch die Fläche des biologischen Landbaus hat zugenommen. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern schmeckt auch besser, oder? Die Fortschritte im Energiebereich sind ebenfalls bemerkenswert: Der Energieverbrauch pro Kopf ist seit 2015 gesunken und die lokal produzierten erneuerbaren Energien sind gestiegen. Das macht Mut für die Zukunft!

Öffentlicher Verkehr und Wirtschaft

Ein weiterer Lichtblick ist die höhere Nutzung des öffentlichen Verkehrs im Vergleich zu vor zwei Jahrzehnten. Viele scheinen die Vorteile der öffentlichen Verkehrsmittel zu erkennen – und das ist ja auch ganz praktisch, gerade in einer Stadt wie Basel! Doch es gibt auch Schattenseiten. Die mittlere Jahrestemperatur steigt, und das Verkehrsaufkommen bleibt besorgniserregend. Im wirtschaftlichen Bereich haben sich fast die Hälfte der Indikatoren günstig entwickelt, was ja auch schon mal was ist. Die steuerliche Wettbewerbsfähigkeit hat sich gestärkt, und die Nettoschuld von Kanton und Gemeinden ist vollständig abgebaut. Ein echter Erfolg, oder? Aber wie sieht es mit der Innovationskraft aus? Hier gibt es gemischte Ergebnisse: Während die Erwerbsquote gestiegen ist, stagnieren die Unternehmensneugründungen und die Beschäftigung in High-Tech-Branchen. Da bleibt noch Luft nach oben!

Gesellschaftliche Entwicklungen

Jetzt kommen wir zum Gesellschaftsbereich. Hier haben sich etwas weniger als die Hälfte der Indikatoren positiv entwickelt. Ein erfreulicher Rückgang der Verkehrsunfälle mit Personenschaden und der Diebstahldelikte zeigt, dass die Sicherheit der Bevölkerung ernst genommen wird. Auch die Chancen- und Verteilungsgerechtigkeit verbessert sich: Die Bildungsunterschiede nach Migrationshintergrund werden kleiner, die Sozialhilfequote sinkt und die Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern nehmen ab. Das klingt doch alles ganz vielversprechend! Aber – und das ist ein großes Aber – bei der politischen Partizipation und dem Anteil von Frauen in Kaderpositionen tut sich nicht viel. Das ist schon ein bisschen ernüchternd.

Ein weiteres Thema, das uns alle betrifft, ist das gesundheitliche Wohlbefinden von 11- bis 15-Jährigen. Hier zeigen sich langfristig ungünstige Entwicklungen, und auch die Distanz zum nächsten Lebensmittelgeschäft bleibt für viele ein Problem. Schließlich gibt es auch eine besorgniserregende Zahl schwerer Gewaltstraftaten. Es ist wichtig, dass wir hier nicht nachlassen und gemeinsam an Lösungen arbeiten.

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Ein Blick über die Grenze

Wenn wir über nachhaltige Entwicklung sprechen, dürfen wir die internationale Perspektive nicht vergessen. Die Vereinten Nationen haben bereits in den 1960er- und 1970er-Jahren Entwicklung und Umwelt als eigenständige Politikfelder etabliert. Die VN-Charta von 1945 legt die Grundlagen für diese wichtigen Themen. Heute, im Jahr 2026, erleben wir die Folgen dieser Weichenstellungen. Der Klimawandel, der seit Kofi Annan 2007 als „allumfassende Bedrohung“ betrachtet wird, ist noch immer ein zentrales Thema. Der Weltklimarat (IPCC) hat unzählige Berichte verfasst, die die Dringlichkeit internationaler Gegenmaßnahmen unterstreichen. Der aktuelle 6. Sachstandsbericht zeigt eindrücklich, dass die Atmosphäre sich schneller aufheizt und die Folgen für unsere Ökosysteme gravierend sind. Wir stehen also nicht nur in Thurgau, sondern weltweit vor großen Herausforderungen.

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und die Sustainable Development Goals (SDG) sind der Versuch, diese Herausforderungen anzugehen. Mit 17 universellen Zielen und 169 messbaren Unterzielen soll der Weg in eine nachhaltige Zukunft geebnet werden. Auch wenn der Fortschritt nicht immer so schnell kommt, wie wir uns das wünschen, ist es wichtig, dass wir diesen Weg weitergehen. Die Zukunft liegt in unseren Händen – und jeder kleine Schritt zählt. Die Nachhaltigkeitsindikatoren von MoniThur sind online unter monithur.tg.ch verfügbar und bieten einen detaillierten Einblick in die Entwicklungen im Kanton.