Heute ist der 3.07.2026, und wir blicken auf einen bemerkenswerten Anstieg der Fallzahlen im Betreibungs- und Konkurswesen des Kantons Thurgau im ersten Halbjahr 2026 zurück. Laut den neuesten Daten, die per 30. Juni 2026 erfasst wurden, zeigen sich deutliche Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahlen haben es in sich! Es gibt kaum einen Bezirk, der nicht spürbar in Bewegung geraten ist.

Das Betreibungsamt im Bezirk Arbon verzeichnete 10’958 Fälle – das sind stolze 18.6 % mehr als im Jahr 2025. Und die Bezirke Frauenfeld und Münchwilen? Da sah es mit Zuwächsen von 26.2 % und 22.4 % nicht viel anders aus. Sogar im Bezirk Kreuzlingen stiegen die Fallzahlen um 23.7 % auf 6’870. Auch Weinfelden bleibt nicht zurück – hier gab es einen Anstieg von 14 %. Der Aufwärtstrend ist kaum zu übersehen!

Ein Blick auf die Konkurszahlen

Ein besonders auffälliger Punkt ist der dramatische Anstieg der Firmenkonkurse, die um unglaubliche 131 % zugenommen haben. Im Vergleich zum Vorjahr, wo der Anstieg noch bei „geringen“ 19 % lag, ist das schon ein ganz anderes Kaliber. Insgesamt wurden im Kanton Thurgau 144 Konkurse im Sinne von Art. 43 SchKG verzeichnet. Privatkonkurse hingegen sind um 68 % zurückgegangen – das ist bemerkenswert, da sie im Vorjahr noch stabil waren. Eine merkwürdige Wende, die zeigt, wie sich die wirtschaftliche Lage verändert.

Die Zahl der Zahlungsbefehle der Bezirksbetreibungsämter stieg um 20.7 %. Man könnte fast meinen, das Geld fließt nicht mehr so leicht. Auch die Pfändungsvollzüge nahmen um 6.2 % zu, während Verwertungsbegehren um 7.2 % stiegen. Das Bild, das sich hier aufspannt, ist ein ganz anderes als noch vor einigen Jahren. Die Veröffentlichung der Fallzahlen auf der Webseite des Amtes für Betreibungs- und Konkurswesen, die seit 2021 erfolgt, macht diese Entwicklungen transparent und nachvollziehbar. Die Daten sind im Rahmen von Open Government Data (OGD) verfügbar und können unter www.data.tg.ch eingesehen werden.

Ein Blick über den Tellerrand

Wenn wir uns die nationalen Statistiken anschauen, wird deutlich, dass Thurgau nicht allein dasteht. Laut dem Bundesamt für Statistik sind die Konkurszahlen in der gesamten Schweiz einem ständigen Wandel unterworfen. Auf der Seite des BFS finden sich interessante Daten und Analysen, die das Bild abrunden. Es zeigt sich, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Geschäftsentwicklung entscheidende Faktoren für die Insolvenzstatistiken sind.

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Blick in die Zukunft

Die Fallzahlen im ersten Halbjahr 2024 im Kanton Thurgau sprechen von einem Anstieg von 14.8 % im Konkurswesen. Besonders auffällig sind die Privatkonkurse, die um 50 % zugenommen haben – ein klarer Widerspruch zu den aktuellen Rückgängen. Es bleibt also spannend, wie sich die wirtschaftliche Situation weiterentwickeln wird. Die Betreibungsämter im Kanton Thurgau verzeichneten im ersten Halbjahr 2024 einen leichten Rückgang von -1.5 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Schwankungen sind also spürbar.

Die Zahlen zeigen, dass die wirtschaftliche Lage im Kanton Thurgau und in der gesamten Schweiz einem ständigen Wandel unterliegt. Die Bereitstellung der Daten durch OGD macht es möglich, dass interessierte Bürger und Fachleute sich ein Bild von der Situation machen können. Es wird spannend sein zu beobachten, wie sich die wirtschaftlichen Bedingungen in den kommenden Monaten entwickeln werden.