Neuer Besitzer, alte Träume: Die Zukunft der Forster Manufaktur AG im Thurgau
Heute, am 24. Juli 2026, gibt es Neuigkeiten aus dem Thurgau, die für Gesprächsstoff sorgen. Das Betriebsgebäude der ehemaligen Forster Swiss Home in Arbon hat einen neuen Besitzer: die Emil Egger AG aus St. Gallen. Der Verkauf kam nicht einfach so über die Bühne; ein internationales Bieterverfahren brachte das wirtschaftlich beste Angebot ans Licht, und das war das von Emil Egger. Es ist schon verrückt, wie schnell sich die Dinge ändern können!
Wir erinnern uns: Forster Swiss Home geriet 2025 in finanzielle Schwierigkeiten und musste sich Anfang 2026 neu aufstellen. Während dieser turbulenten Zeit fand eine tiefgreifende Restrukturierung statt. Im Sommer 2025 übernahm die Forster Manufaktur AG den Betrieb, unter der Leitung des Inhabers und Präsidenten des Verwaltungsrates, Giovanni Cerfeda. Sein Engagement war beeindruckend, aber das Bieterverfahren hat ihm nicht das gewünschte Ergebnis gebracht. Er zeigte sich enttäuscht, als er am Freitagmorgen aus den Medien von der Überbietung erfuhr. Aber es gibt Hoffnung: Cerfeda betonte, dass die Arbeitsplätze nicht gefährdet sind, da Emil Egger AG bereit ist, mit der Forster Manufaktur AG über die Weiternutzung eines Teils der Flächen zu verhandeln.
Die Zukunft der Stahlküchen
Ein Lichtblick in der ganzen Situation ist die Möglichkeit, die Produktion von Stahlküchen im Gebäude weiterhin aufrechtzuerhalten. Das ist doch ein kleiner Trost, oder? Giovanni Cerfeda plant, im August mit Emil Egger AG über die Flächennutzung zu sprechen. Der aktuelle Mietvertrag der Forster Manufaktur AG läuft Mitte des nächsten Jahres aus, also muss schnell eine Lösung gefunden werden. Das Ganze hat fast etwas Drama in sich, als ob es ein Theaterstück wäre – aber hier geht es um echte Menschen und ihre Jobs!
Doch die Herausforderungen für Unternehmen in der Immobilienbranche sind nicht zu unterschätzen. In den letzten Jahren sind die Baukosten stark angestiegen. Preise für wichtige Baumaterialien wie Eisen und Stahl liegen über dem Niveau von vor COVID-19. Merkwürdigerweise stiegen die Stahlpreise 2022 um über 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Da fragt man sich: Wie lange kann das gut gehen? Unternehmen müssen sich mit Effizienzsteigerungsinstrumenten auseinandersetzen und ihre Strukturen überdenken, um diese Preissteigerungen zu kompensieren. Es wird zunehmend wichtiger, Transparenz in der Organisation zu schaffen und die bestehenden Strukturen an zukünftige Anforderungen anzupassen.
Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Situation rund um die Forster Manufaktur AG und die Emil Egger AG entwickeln wird. Man kann nur hoffen, dass die Verhandlungen erfolgreich verlaufen und die Produktion weiterhin gesichert ist. Schließlich sind es die Menschen, die hinter diesen Unternehmen stehen, und ihre Zukunft hängt am seidenen Faden.
