Am 1. Juni 2026 gab es einen spannenden Wandel in der Thurgauer Kulturszene. Der Verwaltungsrat der Thurgau Kultur AG hat sich um gleich drei neue Gesichter erweitert: Regine Siegenthaler, Seraina Perini und Adrian Bleisch. Das Ziel dieser Erweiterung? Eine stärkere gesellschaftliche und politische Abstützung, eine ausgeglichene Vertretung der verschiedenen Regionen im Kanton Thurgau und eine breitere Perspektive bei den strategischen Diskussionen. Zuvor war der Verwaltungsrat ziemlich überschaubar, bestehend aus Philipp Kuhn, dem Leiter des Kulturamts Thurgau, und Bernhard Weber, dem Verwaltungsratspräsidenten seit April 2025. Nicht zu vergessen, der gesamte Verwaltungsrat arbeitet ehrenamtlich – eine echte Herzensangelegenheit!

Regine Siegenthaler bringt eine beeindruckende Palette an Erfahrungen mit: Sie ist Rechtsanwältin mit einem Executive MBA von der Universität St. Gallen und war bis 2023 Juristin im Generalsekretariat des Departements für Erziehung und Kultur des Kantons Thurgau. Zudem ist sie seit 2023 Stadträtin in Frauenfeld und kümmert sich als Vorsteherin des Departements für Alter und Gesundheit um wichtige gesellschaftliche Themen. Und als ob das nicht genug wäre, hat sie auch die Coworking Frauenfeld GmbH gegründet und leitet diese. Ein echter Tausendsassa!

Neue Impulse für die Kultur

Seraina Perini ist ebenfalls eine kraftvolle Ergänzung. Seit 2019 ist sie Schulpräsidentin der Primar- und Sekundarschule Kreuzlingen und hat nicht nur Erfahrung in der Pädagogik, sondern war auch als Kulturbeauftragte der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen von 2012 bis 2018 aktiv. Ihr Engagement in der Kulturkommission des Kantons Thurgau und als Stiftungsrätin des Seemuseums Kreuzlingen zeigt, dass sie eine Brücke zwischen Bildung und Kultur schlägt. Da wird einem gleich warm ums Herz!

Adrian Bleisch ist der Dritte im Bunde und bringt gleich 30 Jahre Erfahrung aus seiner eigenen Galerie in Arbon mit. Als Lehrer, Schulleiter und Kunstvermittler hat er seine Leidenschaft für Kunst und Bildung auf vielfältige Weise gelebt. Auch in der Kunstkommission Egnach und als Stiftungsrat in der Kulturstiftung des Kantons Thurgau ist er aktiv. Da kann man nur sagen: Willkommen, kreative Köpfe!

Die Kultur im Thurgau im Fokus

Einer, der sich ganz besonders für die kulturellen Belange im Thurgau einsetzt, ist Bernhard Weber, der neue Verwaltungsratspräsident von thurgaukultur.ch. Nachdem er die Anfrage bekam, hat er sofort zugesagt – was für ein Engagement! Weber, promovierter Biologe und ehemaliger Prorektor an der Pädagogischen Maturitätsschule Kreuzlingen, sieht in seiner neuen Rolle eine Chance, sich aktiv in einem Gremium einzubringen und kulturelle Entwicklungen voranzutreiben. Seine Liebe zur Natur, Literatur und Musik spiegelt sich in seiner Sicht auf die Thurgauer Kulturlandschaft wider: reichhaltig und vielfältig, mit vielen Möglichkeiten für Dialoge und Begegnungen.

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Er ist sich der Herausforderungen für Kulturschaffende im Thurgau bewusst, besonders in finanzieller Hinsicht. Während die öffentliche Finanzierung der Kultur nicht schlecht ist, könnte die private Unterstützung durchaus großzügiger ausfallen. Weber warnt, dass anhaltende Kürzungen im Kulturbereich den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden könnten. Umso wichtiger ist die Rolle der Kulturstiftung und von thurgaukultur.ch, die entscheidend dafür sind, kulturelle Projekte zu unterstützen und bekannt zu machen.

In diesem dynamischen Umfeld wird deutlich, dass die neuen Mitglieder des Verwaltungsrats der Thurgau Kultur AG nicht nur frischen Wind in die Diskussionen bringen, sondern auch aktiv an der Gestaltung der kulturellen Landschaft im Kanton Thurgau mitwirken. Ein schöner, bunter Teppich aus Ideen und Initiativen, der nur darauf wartet, weiter gewoben zu werden.