Heute, am 10. Mai 2026, hat die Grüne Partei im Thurgau einen bedeutenden Schritt in ihrer Geschichte gemacht. Bei der Mitgliederversammlung wurde Nicole Rüegg und Simon Vogel einstimmig zum neuen Co-Präsidium gewählt. Ein frischer Wind weht durch die Reihen der Grünen, und die beiden bringen ihre ganz eigenen Perspektiven und Erfahrungen mit, um die Partei in die Zukunft zu führen. Simon Vogel, 32 Jahre jung, ist nicht nur Elektro- und Softwareingenieur, sondern auch schon als Kantonsrat aktiv, wo er sich leidenschaftlich für Energie- und Umweltpolitik einsetzt. Nicole Rüegg hingegen bringt als 53-jährige diplomierte Pflegefachfrau HF und Kantonale Verantwortliche beim Dachverband der Pflege alliance care eine wertvolle Expertise im Bereich Gesundheit und Soziales mit.

Der scheidende Präsident Kurt Egger, der das Ruder über zwölf Jahre in der Hand hielt, wurde mit großem Applaus für seine Verdienste verabschiedet. Unter seiner Führung wuchs die Mitgliederzahl der Grünen und die Erfolge bei Wahlen konnten sich ebenfalls sehen lassen. Es ist beeindruckend, wie Egger die Strukturen der Partei professionalisiert hat und mehrere erfolgreiche Volksinitiativen auf den Weg brachte. Er wird nun Präsident des Thurgauer Heimatschutzes – ein neues Kapitel für ihn, während er Uwe Moor ablöst, der nach über 20 Jahren im Amt aufhört.

Neuer Wind und frische Ideen

Doch nicht nur die beiden Co-Präsidenten bringen frischen Wind. Coralie Wenger aus Basadingen hat ebenfalls den Sprung in den Vorstand geschafft, und Sandra Reinhart ist die neue Kassierin sowie Kantonsrätin und Fraktionspräsidentin. Da tut sich einiges in der Grünen Familie! Die Parteistrukturen, die während Egger’s Amtszeit so erfolgreich gestärkt wurden, stehen nun bereit, um die neuen Ideen und Initiativen von Rüegg und Vogel zu empfangen.

Simon Ambord von den Jungen Grünen äußerte sich während der Versammlung kritisch zum Zivildienstgesetz, was zu einem klaren Nein führte. Auf der anderen Seite stellte Kantonsrat Simon Weilenmann die Vorteile einer kantonalen Vorlage zur Erhöhung der Finanzkompetenz dar, die von den Mitgliedern mit einer Ja-Parole unterstützt wurde. Hier zeigt sich, wie wichtig die Einbindung aller Stimmen in die politische Diskussion ist.

Ein Blick nach vorne

Die Wahl des neuen Co-Präsidiums war nicht nur ein formeller Akt, sondern auch ein Signal für den zukünftigen Kurs der Grünen im Thurgau. Nicole Rüegg, die auch die Grünen Frauen Thurgau leitet, bringt mit ihren Schwerpunkten in Gesundheit, Soziales, Bildung und Gleichstellungspolitik eine ganzheitliche Sichtweise mit. Da sind spannende Zeiten in Aussicht – und die Mitglieder sind ermutigt, ihre Ideen und Anregungen einzubringen.

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Mit der neuen Führung an der Spitze ist die Grüne Partei im Thurgau bestens aufgestellt, um die Herausforderungen der nächsten Jahre anzugehen. Die Wählerinnen und Wähler dürfen gespannt sein, welche Impulse und Initiativen die neuen Co-Präsidenten setzen werden. Es bleibt abzuwarten, wie sich die politische Landschaft entwickeln wird, aber eines ist sicher: Die Grünen Thurgau sind bereit, die Ärmel hochzukrempeln und tatkräftig anzupacken.