Heute ist der 20.06.2026 und während die Sonne im Tessin strahlt, werfen wir einen Blick zurück auf den Wetter-März 2024, der uns alle ein bisschen ins Staunen versetzt hat. Es war ein Monat, der in die Geschichtsbücher eingehen wird – der zweitwärmste März in Europa seit Beginn der Wetteraufzeichnungen! Ja, ihr habt richtig gehört! Der EU-Klimawandeldienst Copernicus hat sogar die zweithöchste globale Temperatur an der Meeresoberfläche für diesen Monat registriert. Wenn das nicht nach einem Rekord schreit, weiß ich auch nicht weiter.

Die globale Durchschnittstemperatur lag bei 13,94 Grad Celsius. Das sind 1,48 Grad mehr als der geschätzte vorindustrielle Durchschnitt zwischen 1850 und 1900 und 0,53 Grad über dem März-Mittel der Jahre 1991 bis 2020. Wobei man sagen muss, der März 2024 hat tatsächlich den bisherigen Rekord-März aus dem gleichen Jahr übertrumpft! In Europa lag die Durchschnittstemperatur bei 5,88 Grad Celsius, was 2,27 Grad über dem Referenzwert der Jahre 1991 bis 2020 bedeutet. Da fragt man sich, ob wir nicht langsam anfangen sollten, unsere Winterjacken gegen die Sonnencreme einzutauschen.

Ein Blick auf die Wetterkapriolen

Doch nicht alles war nur Sonne und Wärme. Teile Europas erlebten Dürre, während der Mittelmeerraum und Skandinavien sich mit starken Regenfällen und Überschwemmungen herumschlagen mussten. Komischerweise hatte die Arktis ihre eigene, frostige Realität: Dort wurde ein Minusrekord bei der Meereisausdehnung gemessen – 5,7 Prozent unter dem Durchschnitt! Da kann man nur hoffen, dass die Eisbären nicht allzu sehr ins Schwitzen geraten.

Besonders interessant war die Situation im Westen der USA, wo eine langanhaltende Hitzewelle herrschte. Im Kontrast dazu erlebten Alaska, Kanada und Nordwestsibirien eher kühle Bedingungen. Man könnte fast meinen, die Natur spielt ein eigenes Spiel mit uns – mal heiß, mal kalt, und das in einem verrückten Durcheinander.

Globaler Überblick und Ausblick

Die Temperatur an der Meeresoberfläche erreichte im März 20,97 Grad, was den zweithöchsten Wert für einen März darstellt. Irgendwie bleibt einem da der Mund offen stehen. Diese Daten werden regelmäßig vom Klimawandeldienst der EU veröffentlicht, und sie basieren auf dem ERA5-Datensatz. Das lässt uns nicht nur über das Wetter nachdenken, sondern auch darüber, wie sehr unser Planet im Wandel ist.

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Was uns langfristig erwartet, ist eine spannende Frage! Wissenschaftler warnen, dass solche Extremwetterereignisse zunehmen könnten, wenn wir nicht handeln. Wir sollten alle ein bisschen bewusster mit unserer Umwelt umgehen und vielleicht das ein oder andere Mal öfter auf das Wetter achten, bevor wir uns entscheiden, ob wir die Jacke oder das T-Shirt anziehen. Wer weiß, vielleicht erwartet uns ja ein weiterer Rekordmonat in der Zukunft.