Heute ist der 17. Juni 2026, und während die Sonne über Solothurn strahlt, dreht sich alles um ein Thema, das uns alle betrifft: Littering – das achtlose Wegwerfen von Abfällen. Die IGSU, das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering, hat sich auf die Fahnen geschrieben, uns für den richtigen Umgang mit Müll zu sensibilisieren. Und das nicht nur mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit kreativen Aktionen und Gesprächen, die zum Nachdenken anregen.

Mit dem Sommer kommt nicht nur die Sonne, sondern auch ein Anstieg der Littering-Problematik. Bunte Picknick-Decken und fröhliches Treiben in Parks sind wunderbar, aber das hinterlassene Chaos kann einem schon die Laune verderben. Die ersten Ergebnisse der «Grossen Schweizer Littering-Studie» zeigen, dass durch gezielte Anti-Littering-Maßnahmen, insbesondere in Freizeitzonen, das Littering um etwa 33% gesenkt werden kann. Und das ist noch nicht alles: Sensibilisierungsgespräche senken den Müll-Boom sogar um 27%!

Kreative Aktionen und politische Unterstützung

Ein Highlight ist die Bekenner-Aktion auf dem Kreuzackerplatz, die Passanten dazu einlädt, sich mit Sprüchen, Zeichnungen oder Unterschriften gegen Littering zu bekennen. Man könnte meinen, das sei nur ein kleiner Schritt, doch die Unterstützung durch Stadtpräsidentin Stefanie Ingold und die Gemeinderäte zeigt, dass hier ernsthaftes Engagement dahintersteckt. Seit 2013 wird in Städten wie Basel, Bern, Luzern und Lugano auf diese Weise aktiv gegen das Müllproblem angegangen.

Am 18. Juni wird erneut ein Zeichen gesetzt: Unter dem Motto «Tatort Littering» wird der IGSU-Detektiv durch die Straßen ziehen, gelitterte Gegenstände markieren und Passanten befragen. Eine spannende Aktion, die nicht nur auf die Probleme aufmerksam macht, sondern auch ein bisschen Spaß und Interaktion in den Alltag bringt – und das ganz ohne erhobenen Zeigefinger.

Aktionen und Forschung im Fokus

Jährlich erreichen die IGSU-Botschafter-Teams bis zu 196.000 Personen! Vom Park über Verpflegungszonen bis hin zu Schulen und Märkten – überall wird das Bewusstsein geschärft. Und die nächsten Schritte sind bereits in Planung: Für September 2026 steht der nationale IGSU Clean-Up-Day auf dem Programm, während die Forschung zur Wirksamkeit von Maßnahmen gegen Littering in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW auf Hochtouren läuft. Auch in den kommenden Jahren sind Experimente entlang von Überlandstraßen geplant. Es bleibt also spannend!

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Die IGSU wurde 2007 gegründet und vereint zahlreiche Unternehmen und Organisationen unter ihrem Dach. Mit Unterstützung von JTI (Japan Tobacco International) und anderen Partnern wird das Thema Littering nicht nur lokal, sondern auch national angegangen. Daran wird deutlich, dass es mehr braucht als nur Appelle – es braucht gemeinsames Handeln und kreative Lösungen, um unsere Umwelt sauber zu halten. Und vielleicht, nur vielleicht, wird der nächste Sommer ein bisschen sauberer.