Feuerwerksverbot zum Nationalfeiertag: Wenn die Hitze die Feierlichkeiten dämpft
Heute ist der 25.07.2026 und das Wetter zeigt sich in der Schweiz von seiner heißesten Seite. Anhaltende Trockenheit macht sich bemerkbar und die Waldbrandgefahr ist auf einem alarmierenden Niveau. Vor diesem Hintergrund haben mehrere Kantone, darunter Bern, Luzern, Solothurn und Thurgau, ein Feuerwerksverbot für den 1. August erlassen. Das bedeutet, dass der Nationalfeiertag für viele ohne die gewohnte Pracht von Feuerwerken gefeiert werden muss. Ein bisschen traurig, oder? Besonders für die Feuerwerksbranche, die an diesem Tag etwa zwei Drittel ihres Jahresumsatzes erzielt – da kann man nur von einem herben Rückschlag sprechen. Das Leben ist schon manchmal ganz schön ungerecht!
Die Meteorologen haben zudem vor einer Hitzewelle gewarnt. Temperaturen über 30 Grad sind zu erwarten, was die Brandgefahr noch weiter steigert. Ein bisschen Regen wäre jetzt echt willkommen – auch wenn die einzelnen Gewitter und Schauer in letzter Zeit kaum Linderung bringen konnten. Es scheint, als ob die Sommerfreuden heuer stark eingeschränkt sind. In großen Teilen der Schweiz gilt bereits ein Feuerverbot im Wald und in Waldnähe. In Städten wie Zürich und Winterthur ist das Abbrennen von Feuerwerk im Freien ebenfalls untersagt. Hier wird der 1. August wohl eher stiller, als man es gewohnt ist.
Ein Blick auf die Lage in den Kantonen
Im Kanton Zürich gibt es zwar kein kantonales Feuerwerksverbot, aber das allgemeine Feuerverbot im Freien und im Wald bleibt bestehen. Die Regelungen sind oft unklar und variieren von Region zu Region. In Graubünden und Genf beispielsweise haben die Gemeinden das Sagen, wenn es um zusätzliche Verbote geht. Man könnte fast meinen, es herrscht ein kleines Chaos! Einige Großfeuerwerke sind jedoch genehmigt, wie die am Thunersee oder in den Kantonen Thurgau, St. Gallen, Basel-Stadt und Baselland. Doch die Absage des Rheinfall-Feuerwerks „Fire on the Rocks“ im Kanton Schaffhausen zeigt, dass nicht alles wie geplant laufen kann.
Urs Corradini, der Präsident der Schweizerischen Koordinationsstelle Feuerwerk, hat die Situation als verheerend für die Branche beschrieben. Und das zu Recht! Ähnliche Szenarien gab es schon in den Jahren 2018 und 2003, und die Hoffnung auf ein gutes Silvester bleibt. Im November 2026 wird zudem über eine Initiative abgestimmt, die ein Verbot von lautem privatem Feuerwerk fordert. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln werden. Die Diskussion um Feuerwerke ist in vollem Gange und man kann nur spekulieren, wie sich die Meinungen in der Bevölkerung verschieben werden.
Waldbrandgefahr und Zukunftsausblick
Die Waldbrandgefahr ist in fast der gesamten Schweiz auf Stufe 4 von 5 – im Wallis sogar auf Stufe 5. Das sind alarmierende Werte, die uns alle daran erinnern, vorsichtig zu sein. Vor dem 1. August könnte es in mehreren Regionen sogar auch Grillverbote geben. Der Kanton Wallis hat bereits seit dem 26. Juni ein generelles Feuerverbot erlassen, und auch der Kanton Bern bereitet sich auf eine Verschärfung der Maßnahmen vor. Wer hätte gedacht, dass der Nationalfeiertag in einem solchen Dilemma enden könnte – ohne Feuerwerk und vielleicht sogar ohne Grillen? Man könnte fast meinen, die Natur hat andere Pläne für uns!
Während wir nun in die kommenden Tage blicken, bleibt zu hoffen, dass ein bisschen Regen die Situation verbessern kann. Aber bis dahin heißt es: Augen auf und aufpassen, dass wir die Natur nicht unnötig gefährden. Schließlich wollen wir ja, dass wir auch in Zukunft noch unbeschwert feiern können.
