Heute ist der 6.07.2026 und in Solothurn gibt’s mal wieder Neuigkeiten aus der Arbeitsmarktszene. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton hat sich Ende Juni auf 4’508 Personen belaufen. Das sind 90 weniger als noch im Mai und die Arbeitslosenquote ist von 3,1% auf 3% gesunken. Man könnte fast sagen, das ist ein Lichtblick, auch wenn wir uns daran erinnern, dass im Juni des Vorjahres die Arbeitslosenrate noch bei 4’471 Personen lag.

Besonders erfreulich ist, dass die Rückgänge vor allem in den Bereichen Baugewerbe, Handel, Reparatur- und Autogewerbe sowie im Gastgewerbe zu verzeichnen sind. Wobei wir im Maschinenbau einen Anstieg der Arbeitslosenzahl beobachten müssen – das ist dann doch ein bisschen ein Dämpfer. Aber hey, die Zahl der Stellensuchenden ist um 77 auf 7’644 Personen gestiegen. Das klingt zwar nach viel, aber die Stellensuchendenquote bleibt stabil bei 5,1%, was im Vergleich zum Vorjahresmonat (4,9%) einen leichten Anstieg zeigt.

Die Jugend im Fokus

Ein besonders bemerkenswerter Punkt ist der Anstieg der Stellensuchenden unter 25 Jahren. Hier gab’s im Juni 135 mehr, was ein gewisses Augenmerk auf die junge Generation legt, die offenbar verstärkt auf Jobsuche ist. Diese Altersgruppe scheint die Herausforderungen des Arbeitsmarktes besonders stark zu spüren, und das ist definitiv ein Thema, das uns alle betrifft. Gerade die junge Generation hat oft andere Ansprüche an den Arbeitsplatz – Flexibilität, Sinnhaftigkeit, und so weiter.

Wohlgemerkt, die Situation könnte durchaus noch herausfordernd werden. Im April 2026 wurden beispielsweise 13’334 Ausfallstunden im Zusammenhang mit Kurzarbeit abgerechnet, betroffen waren 227 Arbeitnehmende in 26 Betriebsabteilungen. Im Juni meldeten sich sogar 23 Betriebsabteilungen für Kurzarbeit an oder beantragten eine Verlängerung, was potenziell 357 Arbeitsplätze in Gefahr bringt. Das klingt alles andere als beruhigend.

Ein Blick in die Zukunft

Und was war da im August 2025? Da stieg die Zahl der registrierten Arbeitslosen auf 4’658, ein Anstieg um 127 Personen im Vergleich zum Vormonat. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich leicht von 3,0% auf 3,1%. Die unter 25-Jährigen waren hier erneut am stärksten betroffen, und die Zahl der Stellensuchenden lag Ende August bei 7’461 – ein kleiner Rückgang im Vergleich zu den 7’470 im Vormonat, aber ein Anstieg im Vergleich zu den 6’009 im Vorjahresmonat.

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Die Region Grenchen hat zwar einen Rückgang bei den Stellensuchenden verzeichnet, aber das gesamte Bild bleibt doch eher zwiegespalten. Die Stellensuchendenquote blieb bei 5,0%, verglichen mit 4,0% im Vorjahresmonat, und das gibt definitiv zu denken. Das Ausmaß, in dem Unternehmen Kurzarbeit in Anspruch nehmen müssen, zeigt, dass viele Betriebe noch nicht aus dem Schneider sind. Im August 2025 meldeten sich 40 Betriebe für Kurzarbeit an, was potenziell 873 Arbeitsplätze betrifft.

Insgesamt ist die Lage am Arbeitsmarkt ein spannendes Thema, das uns sicherlich noch weiter beschäftigen wird. Die Schwankungen und die unterschiedlichen Entwicklungen in den einzelnen Branchen sind ein ständiger Balanceakt. Man kann nur hoffen, dass die Wirtschaft in den kommenden Monaten wieder an Fahrt gewinnt und die Arbeitsplätze zurückkehren. Aber das ist natürlich leichter gesagt als getan. Halten wir die Augen offen und schauen, was die Zukunft bringt!