In Solothurn, genauer gesagt am 15. Juli 2026, wurde ein ganz besonderes Fest gefeiert. Die Elektroinstallateur:innen EFZ und Montage-Elektriker EFZ haben ihren Lehrabschluss gebührend gefeiert! Rund 300 Gäste fanden sich ein, darunter stolze Eltern, nahestehende Verwandte und natürlich die Ausbildungsverantwortlichen. Auch die Fachlehrerschaft und Vertreter des kantonalen Amts waren anwesend. Es war ein bisschen wie ein großes Familientreffen, nur dass die Hauptpersonen nicht nur ihre Angehörigen, sondern auch ihre Zukunft in der Elektrobranche feierten.

Die musikalische Untermalung kam vom Duo Vera Tabeling, das mit Gesang und Klavierklängen für die richtige Stimmung sorgte. Präsident Andreas Jäggi von der Solothurner Elektrobranche EIT.solothurn ließ es sich nicht nehmen, die Absolventen herzlich zu begrüßen. Was vielleicht auch ein bisschen wie ein Fußballspiel war, denn es musste alles vor Ablauf der regulären Spielzeit des Matches fertig sein. Jäggi lobte die vielversprechenden Perspektiven, die den jungen Elektrofachkräften bevorstehen. Ein großes Dankeschön ging auch an die Lehrbetriebe für die Unterstützung und Ausbildung des Nachwuchses im Kanton Solothurn. 61 Lernende traten zur Prüfung an, und 46 Expert:innen standen bereit, um sie zu unterstützen.

Die Besten der Besten

Das Highlight des Abends war sicherlich die Ehrung der besten Absolventen. Bei den Montage-Elektrikern setzte sich Joel Lisser von Jäggi Elektroinstallationen AG aus Balsthal mit einer Note von 5.0 durch. Bei den Elektroinstallateuren hingegen gab es gleich mehrere Überflieger: Marco Havelka von Regio Energie Solothurn und Fabian Wernli von Elektro Meyer GmbH erhielten die Bestnote 5.3. Auch Noah Ingold von AEK AG und Battista Nardo von Käser AG schafften es mit 5.1 und 5.0 in die oberen Ränge. Am Ende des Abends gab es auch die AEK-Preise für die besten Absolventen ab Note 5.0 – vier Elektroinstallateure und nur einer der Montage-Elektriker wurden damit ausgezeichnet. Ein Zeichen für die harte Arbeit und das Engagement dieser jungen Talente!

Nach dem offiziellen Teil wurden die Gespräche beim Apéro riche angeregt fortgesetzt. Hier ging es um Zukunftsvisionen, Pläne und die nächsten Schritte im Berufsleben. Die Atmosphäre war entspannt, fast schon familiär. Man spürte, dass jeder hier nicht nur einen Meilenstein erreicht hatte, sondern auch voller Hoffnung und Träume steckte.

Ein Blick in die Zukunft der Elektrobranche

Die Ausbildung im Elektro- und Elektronikbereich ist mehr als nur das Erlernen von Handwerk – sie eröffnet Türen zu einer Vielzahl von Spezialisierungen. Die Anforderungen an die Technik sind gestiegen, was dazu führt, dass junge Elektroniker:innen nicht nur die Verkabelung in neuen Gebäuden übernehmen, sondern auch an komplexen Maschinen und Sicherheitssystemen arbeiten. Es gibt so viele spannende Bereiche wie Automatisierungstechnik oder Energie- und Gebäudetechnik! Und die Möglichkeit eines dualen Studiums in Elektrotechnik bietet den Absolventen noch bessere Jobperspektiven.

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Natürlich ist die Arbeit auf Baustellen nicht immer ein Zuckerschlecken – körperliche Belastungen und der Umgang mit Starkstromleitungen bringen ihre eigenen Herausforderungen mit sich. Aber genau hier liegt auch die Faszination: Verantwortung, Präzision und das ständige Streben nach Verbesserung. Die Absolventen sind also nicht nur gut ausgebildet, sondern auch bereit, die Zukunft der Elektrobranche aktiv mitzugestalten.