Es gibt Neuigkeiten aus Schwyz, die uns alle betreffen. Der Bevölkerungsdialog der Gemeinde, auch bekannt als die «Digitale Landsgemeinde», ist nun abgeschlossen! Vor allem die zweite, geschlossene Befragung hat die zentralen Themen aus der offenen Dialogphase nochmals unterstrichen. Lebens- und Aufenthaltsqualität, sorgfältige Innenentwicklung und Mobilität – das sind nur einige der Punkte, die die Bürgerinnen und Bürger beschäftigen.

Die Umfrage mag zwar keinen statistischen Anspruch auf Repräsentativität erheben, aber sie spiegelt ganz klar das Stimmungs- und Priorisierungsbild der Schwyzer Bevölkerung wider. Und das ist schließlich das, was zählt! Die Ergebnisse werden dem Gemeinderat als wertvolle Grundlage für zukünftige Strategien und Planungen dienen. Ein guter Schritt in Richtung einer lebendigen Gemeinde!

Schwerpunkte für die Zukunft

Die Bürgerinnen und Bürger erwarten eine Gesamtbetrachtung der Entwicklung, keine isolierten Einzelmaßnahmen. Besonders wichtig sind der Erhalt des Dorfcharakters sowie die Belebung des Zentrums. Weniger Verkehr im Zentrum, bessere Fuß- und Veloverbindungen, und mehr Grün- und Aufenthaltsqualität stehen ganz oben auf der Wunschliste. Das Areal Bahnhofstrasse 15 soll dabei ein abgestimmter Nutzungsmix erhalten – das klingt vielversprechend!

Die Umfrage hat dem Gemeinderat auch die Prioritäten und Zielkonflikte vor Augen geführt. Dabei muss er zwischen steuerbaren, koordinierbaren und langfristig zu klärenden Punkten unterscheiden. Und wie geht’s jetzt weiter? Der Gemeinderat hat sich drei Schwerpunkte für die Planung gesetzt: Eine Vision für Zentrum, Mobilität, Freiraum und Wohnen, die Richtplanung, die Innenentwicklung, Verdichtung und die räumliche Einordnung von Schlüsselarealen umfasst, sowie die konkrete Umsetzung, die nach Zuständigkeiten, Machbarkeit und Kosten priorisiert wird. Wer könnte da nicht schmunzeln, wenn man an die Herausforderungen denkt, die das mit sich bringt?

Nachhaltige Stadtentwicklung im Fokus

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Verpflichtung zur flächensparenden Innenentwicklung. Die Bundesregierung hat es bereits 2002 auf den Punkt gebracht: Die Neuinanspruchnahme von Flächen sollte bis 2020 auf 30 ha pro Tag reduziert werden. Schwyz ist da keine Ausnahme. Die Notwendigkeit eines konsistenten Leitbildes für nachhaltige Stadtentwicklung ist auch hier spürbar. Schließlich wollen wir alle in attraktiven Quartieren wohnen, die nicht nur schön, sondern auch umweltfreundlich sind.

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In den letzten Jahren hat sich der Trend zur Re-Urbanisierung verstärkt. Die Kernstädte gewinnen an Bedeutung, während das Umland zunehmend an Attraktivität verliert. Das sind spannende Entwicklungen, die auch für Schwyz von Bedeutung sind. Die Herausforderungen sind nicht zu unterschätzen. Hohe bauliche Dichte muss mit einer hohen Umwelt- und Aufenthaltsqualität in Einklang gebracht werden. Und das wird nicht einfach! Doch es gibt Möglichkeiten, wie die Sicherung von Grün- und Freiräumen sowie die Aufwertung von Straßenräumen und Plätzen. Auch die Anpassung an den Klimawandel spielt eine Rolle.

Der Gemeinderat wird uns über konkrete Beschlüsse und Planungsschritte informieren – das dürfen wir nicht verpassen! Wir sind gespannt, wie Schwyz sich entwickeln wird und wünschen allen Beteiligten viel Erfolg bei den kommenden Herausforderungen.