Schwyz, die Region, die für ihre malerische Landschaft und ihre traditionsreiche Kultur bekannt ist, hat sich nun auf den Weg in die digitale Welt gemacht. Im hektischen Alltag bleibt vielen von uns kaum Zeit, um während der Öffnungszeiten der Ämter persönliche Behördengänge zu erledigen. Das ist nicht nur frustrierend, sondern auch ein bisschen wie ein Relikt aus der Steinzeit, oder? Doch die gute Nachricht ist: Eine Reihe von Behördengängen kann bereits online erledigt werden, und der Kanton Schwyz hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Digitalisierung seiner Verwaltung weiter voranzutreiben.

In den kommenden Monaten wird ein neuer Onlineschalter schrittweise in Betrieb genommen. Peter Zingg, der Projektleiter, verspricht, dass im Endausbau alle digital umsetzbaren Behördenleistungen über diesen Schalter verfügbar sein sollen. Das klingt nach einer echten Erleichterung, nicht wahr? Der Kantonsratsbeschluss aus dem Jahr 2024 hat den Weg für dieses Projekt geebnet, das mit Gesamtkosten von rund 3,6 Millionen Franken zu Buche schlägt. Dabei tragen Kanton, Bezirke und Gemeinden die Kosten gemeinsam – eine echte Teamleistung!

Ein Blick in die Zukunft der Verwaltung

Das Regierungsprogramm 2024–2028 des Kantons Schwyz setzt klare Schwerpunkte auf die Nutzung digitaler Lösungen, um informative und effiziente Dienstleistungen anzubieten. Die Strategie Digitale Verwaltung Schwyz 2032 sieht die digitale Transformation als kontinuierlichen Prozess. Ein Ziel dabei: die vollständige digitale Abwicklung von Behördengängen rund um die Uhr. Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein!

Die ersten Schritte in diese Richtung werden bereits unternommen. Geplant ist, dass der Onlineschalter Ende Sommer 2026 in Betrieb genommen wird. Zu Beginn sollen fünf kantonale und zehn kommunale Dienstleistungen online verfügbar sein, und der kontinuierliche Ausbau wird unmittelbar nach der Inbetriebnahme folgen. Das ist ein spannender Zeitpunkt für alle, die sich schon lange mehr Flexibilität wünschen.

Die rechtlichen Grundlagen

Um die digitale Transformation zu ermöglichen, wird auch das Verwaltungsrechtspflegegesetz überarbeitet. Die aktuellen Grundlagen basieren noch auf einer papiergebundenen Abwicklung – ein bisschen wie ein Relikt aus alten Zeiten, ganz ehrlich. Die Inkraftsetzung des revidierten Gesetzes ist für 2025 geplant. Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist das Identitätsverwaltungssystem (IAM), das es ermöglicht, Dienstleistungen mit nur einem Login zu nutzen. Das klingt nach einer praktischen Lösung!

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Kooperation und Zusammenarbeit

Die öffentlich-rechtliche Rahmenvereinbarung über die Digitale Verwaltung Schweiz trat bereits am 1. Januar 2022 in Kraft. Sie regelt die Zusammenarbeit zwischen Bund und Kantonen beim digitalen Umbau der Verwaltungen. Peppino Giarritta, der Beauftragte für die Digitale Verwaltung, steht an der Spitze dieser Initiative. Die Digitale Verwaltung Schweiz arbeitet in einem vierjährigen Strategiezyklus und legt dabei besonderen Wert auf die Zusammenarbeit aller Ebenen – Bund, Kantone, Städte und Gemeinden. Was für eine Herausforderung!

Die Digitalisierung der Verwaltung in der Schweiz hat im internationalen Vergleich eher langsam an Fahrt aufgenommen. Doch mit neuen Anforderungen – wie dem Prinzip der einmaligen Datenspeicherung – und der Automatisierung administrativer Abläufe wird der Druck auf die Verwaltung steigen, effizienter und kundenfreundlicher zu werden. Ein Prozess, der zwar herausfordernd ist, doch gleichzeitig auch große Chancen birgt.

Schwyz ist auf einem spannenden Weg, der die Verwaltung in eine neue Ära katapultieren könnte. Die digitale Transformation ist nicht nur ein Trend, sie ist ein Muss, um mit der Zeit Schritt zu halten. Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Dinge in den kommenden Monaten entwickeln werden!