Heute ist der 24. Juni 2026 und die Vorfreude auf den neuen Themenweg «Auf Goethes Spuren durch die Schöllenen» ist kaum zu übersehen. Im malerischen Sasso San Gottardo, wo die einzige Dauerausstellung über Johann Wolfgang von Goethe in der Schweiz zu finden ist, wird dieser Weg offiziell eingeweiht. Die Eröffnung findet am 4. Juli statt und verspricht nicht nur einen spannenden Einblick in Goethes dreimalige Gotthardreisen, sondern auch die Möglichkeit, die spektakuläre Landschaft dieser Region zu erleben.

Der Themenweg führt von Göschenen durch die eindrucksvolle Teufelsschlucht nach Andermatt – ein Abenteuer für die Sinne. An der Einweihung werden Marcel Hähni, der bekannte SRF-Outdoor-Reporter, sowie Gabriele Boner, die Kulturreferentin der Deutschen Botschaft, das Wort ergreifen. Das Beste daran? Die Veranstaltung ist öffentlich zugänglich! So kann jeder, der Interesse hat, Teil dieses besonderen Moments werden.

Ein vielfältiges Programm

Doch das ist noch lange nicht alles! Am 5. Juli wird Comedian Dominik Muheim in der Kristallkaverne von Sasso San Gottardo auftreten. Wer nach ein bisschen Lachen sucht, ist hier genau richtig. Und bis zum 11. Oktober stehen im Museum zahlreiche Veranstaltungen auf dem Programm: von Rundgängen über Führungen bis hin zu Abenteuertouren und sogar Konzerten. Eine Mondbasis-Simulation ist ebenfalls dabei – da wird einem ganz schwindelig vor lauter Eindrücken!

Das Museum selbst, das 2022 eröffnet wurde, ist nicht nur ein Ort der Bildung, sondern auch ein echter Erlebnisraum. Unter der Leitung von Damian Zingg wurde die erste Dauerausstellung über Goethes Erkundungsreisen im Gotthardgebiet konzipiert. Wusstest du, dass Goethe 1775 nach Andermatt reiste und dort seine Eindrücke festhielt? Er war ganz begeistert, als er den Gipfel seiner Reise erreichte. Diese Begeisterung spiegelt sich in der Ausstellung wider, die im Inneren der Gotthardfestung untergebracht ist – dem einzigen Ort weltweit, an dem eine Goethe-Ausstellung in einem Berg zu sehen ist.

Goethes Erbe in der Schweiz

Besonders spannend ist auch Goethes Auseinandersetzung mit der Tellsage, die eine zentrale Rolle in der Schweizer Kultur spielt. Er besuchte in Stäfa seinen Freund, den «Kunschtmeyer», und ließ sich von der Geschichte inspirieren – was Friedrich Schiller zu einem Theaterstück anregte. Die Figur des Wilhelm Tell wurde so zu einem nationalen Symbol für die Schweiz und hat bis heute Einfluss auf die Identität des Landes. Goethes Faszination für Mineralien und Gesteine, insbesondere Granit, lässt sich ebenfalls in seinen Aufzeichnungen nachlesen und zieht sich wie ein roter Faden durch die Ausstellung.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Erweiterung des Goethe-Schwerpunkts auf die gesamte Gotthardregion im Jahr 2026, unterstützt von der Dätwyler-Stiftung, zeigt, wie lebendig und relevant Goethes Werk auch heute noch ist. Ein Besuch im Sasso San Gottardo ist also nicht nur für Literaturbegeisterte ein Muss, sondern für alle, die die Schönheit und Geschichte dieser Region entdecken möchten. Pack deine Wanderschuhe ein und lass dich von der Magie des Gotthards verzaubern!