Heute ist der 20.07.2026 und die Aufregung hier in Schwyz ist greifbar. Am 18. Juli hat das Lager «Sola 2026» begonnen, und die Kinder und Jugendlichen sind mit einem prall gefüllten Bus vom Schulhausplatz aufgebrochen. Alle waren voller Vorfreude, als sie die Reise ins gallische Dorf antraten. Kaum angekommen, schien der Himmel auch gleich mit Regen zu begrüßen. Trotzdem war die Begeisterung ungebrochen – die ersten Römer haben die Gruppe herzlich willkommen geheißen, und die Kinder waren einfach nur überwältigt von der schieren Größe des Zeltes.

Der Zeltaufbau war eine Herausforderung, aber die Vorbereitungen begannen bereits am 17. Juli. Natürlich gab es auch kleine Verzögerungen, denn die Kinderbetreuung hat die Sache etwas durcheinandergebracht. Und das Wetter? Nun, die Küche hat den Härtetest, den die Natur auf sie losgelassen hat, überstanden – eine echte Leistung! Das Tipi wurde rechtzeitig vor den drohenden Gewittern aufgebaut, während der Matsch hartnäckig am Boden klebte. Ein Kühlanhänger hat die Einheimischen angezogen – da war der Besuch schon angekündigt. Und, wer hätte das gedacht, ein Eidgenosse stolz in seinem Edelweiss-Unterhemd. Ein Bild für die Götter!

Ein Lager voller Abenteuer

Im Lager kommen die Kinder nicht nur zum Spielen, sondern auch zum Lernen. Der Verein kinderlager.ch, der sich ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit engagiert, organisiert jährlich verschiedene Ferienlager, darunter auch solche an Pfingsten für die Altersgruppe 10-14 Jahre. Die Devise des Vereins lautet: „Auf jedes Kinderlächeln kommt es an“. Das zeigt sich auch in der liebevollen Betreuung während der Lager. Kinder mit kleinen „Stolpersteinen“ wie Bettnässen oder Heimweh sind hier herzlich willkommen. Schließlich soll jeder die Möglichkeit haben, fröhliche und erlebnisreiche Ferien zu genießen.

Das Team hinter dem Lager besteht aus erfahrenen J+S-Leitern und motivierten Jungleitern, die sich durch interne und externe Weiterbildungen ständig weiterentwickeln. Die Gruppen sind gut betreut, und die Kinder haben die Gelegenheit, Gemeinschaft zu erleben und neue Freunde zu finden. Die Finanzierung erfolgt durch Gönner, Patenschaften und Spenden, sodass auch benachteiligte Familien die Möglichkeit haben, an den Lagern teilzunehmen.

Ein unvergessliches Erlebnis

Die Erinnerungen, die in diesen Tagen entstehen, sind unbezahlbar. Wenn während der Mittagspause das Kartoffelorakel befragt wird, sind die Kinder ganz Ohr. Solche kleinen Rituale schaffen eine besondere Atmosphäre, die das Lager zu etwas Einzigartigem macht. Die Aufregung, die mittlerweile in jedem Zelt spürbar ist, lässt die Kinder den Matsch und das Wetter fast vergessen. Wo sonst finden sie die Gelegenheit, mit Gleichgesinnten ungestört zu spielen und zu lernen? Es ist einfach herrlich zu beobachten, wie die Kinder im Zelt sitzen und die Geschichten der Leiter lauschen.

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Hier in Unteriberg, im Herzen der Zentralschweiz, wird seit 1975 über Lagererlebnisse berichtet, und die Tradition lebt weiter. Das Lager «Sola 2026» wird sicherlich nicht nur in den Köpfen der Kinder, sondern auch in den Herzen aller Beteiligten einen bleibenden Eindruck hinterlassen.