Schaffhausen, die Stadt, die für ihre beeindruckenden Wasserfälle und die malerische Altstadt bekannt ist, hat auch im Bereich der Leichtathletik einiges zu bieten. In den letzten Jahren haben sich hier einige Talente hervorgetan, die nicht nur in der Region, sondern auch über die Landesgrenzen hinaus für Furore sorgen. Besonders bemerkenswert ist der Speerwerfer Niklas Merk, der in dieser Saison die EM-Limite von 62 Metern übertroffen hat. Mit einer Weite von 64,70 Metern hat er sich nicht nur als der zweitbeste Schweizer Speerwerfer etabliert, sondern auch für die Europameisterschaft U18 am 17. Juli in Rieti, Italien qualifiziert. Dies ist ein echter Grund zur Freude!

Sein Vereinskollege, Leon Grosshans, war in den letzten Jahren einer der besten Speerwerfer der Schweiz im Nachwuchsbereich, musste jedoch aufgrund einer Verletzung im letzten Jahr einen Rückschlag hinnehmen und konnte nicht an der Europameisterschaft U18 teilnehmen. Da schaut man mit einem weinenden und einem lächelnden Auge auf die Erfolge der anderen. Niklas Merk, der ein Jahr jünger ist, hat sich durch seinen Trainingseinsatz und seine mentale Stärke, die auch Trainer Wars Aniol hervorhebt, zu einem wahren Vorbild entwickelt. Und während die beiden jungen Athleten um die Wette werfen, gibt es noch weitere talentierte Athleten in der Region, die auf sich aufmerksam machen.

Die Rahm-Dynastie

Die Familie Rahm ist ein weiteres Paradebeispiel für die außergewöhnlichen Talente, die im Kanton Schaffhausen gedeihen. Christine Rahm war dreimal in der Schweizer Nationalmannschaft als Mittelstreckenläuferin aktiv. Ihre Schwestern sind ebenfalls nicht untätig geblieben: Kajsa Rahm hat einen vielversprechenden Einstieg in die Leichtathletik hingelegt, während Malin Rahm fünf Medaillen bei Schweizermeisterschaften gewinnen konnte und sich für die EM in den Altersklassen U18, U20 und U23 qualifiziert hat. Und dann ist da noch Amaja Rahm, die mit fünf Schweizermeistertiteln und Kantonalrekorden glänzt und sogar internationale Qualifikationen für die EYOF 2023 sowie die EM U18 und U20 in den kommenden Jahren vorweisen kann. Wow, was für eine Familie!

Amaja hat sogar Schweizerrekorde über 2000 und 3000 Meter Steeple aufgestellt und träumt von einer Teilnahme an der U20-Weltmeisterschaft in Eugene, USA. Da kann einem schon mal der Atem stocken – was für ein unglaubliches Potential!

Nadja Lüthi: Hochspringerin mit Ambitionen

Aber auch die Hochsprungtalente sind nicht zu vernachlässigen. Nadja Lüthi, erst 19 Jahre alt, zählt zu den besten Hochspringerinnen der Schweiz. Sie hat zahlreiche Titel und Medaillen bei nationalen Nachwuchsmeisterschaften gewonnen und wurde 2025 Vize-Schweizermeisterin in der Elitekategorie. Ihre Bestleistung von 1,83 Metern ist nicht nur beeindruckend, sondern auch die beste Hochsprunghöhe im Kanton Schaffhausen. Wenn man da so sieht, was sie alles erreicht hat – wow!

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Ihr größter Erfolg bisher war der sechste Platz bei der EM U20 in Tampere. In dieser Saison hat sie bereits zweimal die WM-Limite von 1,81 Metern erfüllt und führt ihre Alterskategorie in der Schweiz an. Da fragt man sich, wo die Reise für Nadja Lüthi noch hingeht. Ihre Entschlossenheit und ihr Talent sind einfach inspirierend!

Schweizer Leichtathletik im Aufwind

Ein Blick auf das Gesamtbild der Schweizer Leichtathletik zeigt, dass das Engagement und die Förderung junger Talente auch von Seiten des Verbandes unterstützt werden. Das Swiss Starters Programm wurde 2008 von Swiss Athletics ins Leben gerufen, um Athleten zu qualifizieren und zu fördern. Die Mindestanforderungen sind klar definiert: Erfüllung der Swiss Starters Limiten, die sich aus den Durchschnittswerten der besten europäischen Leistungen ergeben. Das Ziel ist es, nicht nur die Talente von heute zu fördern, sondern auch die Champions von morgen zu entwickeln.

Die Leistungen der Schweizer Athleten haben sich in den letzten Jahren sichtbar verbessert, und die Zahl der Athleten, die die Limiten für Europameisterschaften erfüllen können, hat sich verdoppelt. Man lässt sich inspirieren von den Erfolgen, die die Athleten bei den letzten Europameisterschaften erzielt haben, angeführt von Größen wie Kariem Hussein und Mujinga Kambundji. Es bleibt spannend zu sehen, welche Talente aus Schaffhausen und der ganzen Schweiz in den kommenden Jahren auf die großen Bühnen des Leichtathletik-Sports treten werden!