Heute ist der 6.07.2026 und die Atmosphäre in Schaffhausen ist elektrisierend! In der Kirche St. Johann fand ein ganz besonderes Konzert statt, das unter dem Motto „Let’s Dance“ stand. Das Musik-Collegium Schaffhausen (MCS) hatte zum 7. Schaffhausen-Klassik-Konzert eingeladen, und Präsident Christian Amsler begrüßte das Publikum mit einem herzlichen Lächeln. Man spürte sofort die Vorfreude. Es war nicht einfach ein weiteres Konzert; es war der krönende Abschluss des Programms „Blau“ und gleichzeitig ein Ausblick auf die kommende Spielzeit, die ganz im Zeichen der Farbe „Gold“ stehen wird. Gold, das verspricht, die Herzen höher schlagen zu lassen!

Das Kammerorchester Basel, unter der Leitung von Daniel Bard, entfaltete eine Spielfreude, die ansteckend war. Und die Solistin, die Cellistin Anastasia Kobekina, gab ihr Debüt in Schaffhausen. Man konnte ihr Talent förmlich spüren, als sie die ersten Töne anstimmte. Die Aufführungen der Werke von Wojciech Kilar, Tschaikowskys „Rokoko-Variationen“ und Brahms’ „Fünf Ungarische Tänze“ waren nicht nur musikalisch, sondern auch emotional ein echtes Feuerwerk. Das Publikum reagierte mit Standing Ovations – ein Moment, der einfach Gänsehaut bereitete!

Ein Ausblick auf die Zukunft

Nach dem Konzert gab es einen Apéro im Kronenhof, wo Amsler die Pläne für die Saison 2026/27 vorstellte. Die neue Spielzeit bringt spannende Neuerungen mit sich, darunter kostenlose kulturelle Begegnungen mit Kollekte und einen besonderen Fokus auf Komponistinnen. Das MCS plant sogar ein Konzert in Stein am Rhein! Und das ist noch nicht alles: Die Einführung neuer Lunchkonzerte, unter anderem mit Stadtorganist Andreas Jud, steht ebenfalls auf der Agenda. Die Rückkehr von Solistin Muriel Oberhofer aus New York wird sicherlich ein weiteres Highlight. Wer hätte gedacht, dass die kommenden Veranstaltungen so vielversprechend sind?

Das Konzertprogramm umfasst zudem ein Chormeeting, ein Harry-Potter-Familienkonzert und gleich zwei Beethoven-Konzerte. Künstlerische Co-Leiterin Annedore Neufeld sprach voller Enthusiasmus über den Zusammenhalt im MCS. Man merkt einfach, dass hier eine große Leidenschaft für die Musik und die Gemeinschaft im Raum steht. Die positiven Aussichten für die kommende Saison sind spürbar, und ich kann kaum erwarten, was uns erwartet!

Die Werke, die an diesem Abend präsentiert wurden, hatten auch ihre eigene Geschichte. Kilar, der Komponist von „Orawa“, bekannt aus der Filmmusik, brachte mit seinen volkstümlichen Melodien aus der Orawa-Region eine ganz besondere Note ins Spiel. Tschaikowskys „Rokoko-Variationen“, gewidmet an den Cellisten Wilhelm Fitzenhagen, zeigen stilistische Ähnlichkeiten zu Mozart, obwohl das Thema nicht von Tschaikovsky stammt. Und Brahms? Nun, der hat gleich 21 Tänze geschrieben, die ursprünglich für Klavier gedacht waren und eine Hommage an das ungarische Erbe darstellen.

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Die Veranstaltung mit dem Motto „Let’s dance – Lasst uns also gemeinsam tanzen!“ bleibt mir noch lange im Ohr. Ein Abend voller Musik, Emotionen und einer großen Portion Vorfreude auf das, was noch kommt. Ich denke, wir dürfen uns auf eine goldene Zeit im Musik-Collegium Schaffhausen freuen!