In der Stadt Schaffhausen tut sich einiges im Bereich der Energieversorgung! Meinrad Engeler, der CEO von SH POWER, hat sich in seiner noch frischen Rolle intensiv mit der Wärmetransformation beschäftigt. Er legt großen Wert auf Versorgungssicherheit – das ist nicht nur ein Schlagwort, sondern ein echtes Anliegen für die Stadtwerke. Veränderungen sind unerlässlich, um neue Wege zu gehen und die Qualität der Dienstleistungen zu sichern. Die Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2040 aus der Gasversorgung auszusteigen, was eine große Herausforderung darstellt.

Ein großes Thema, das Engeler auf dem Tisch hat, ist die Revision des Versorgungsauftrags für Wärme und Kälte. Hier gab es zwar nicht den gewünschten Erfolg, aber keine Sorge, der bereits bestehende Versorgungsauftrag von 2020 bleibt bestehen. Die Zustimmung zur Finanzierung des Rahmenkredits Wärme 2025+ wurde von der Stimmbevölkerung positiv aufgenommen – das zeigt, dass die Schaffhauserinnen und Schaffhauser hinter diesem Wandel stehen. Der Gasausstieg wird von einer Spezialkommission bearbeitet und soll bis 2040 vollzogen werden. Das bedeutet, dass schon bald viele Eigentümer informiert werden, wenn ihre Gasanschlüsse stillgelegt werden.

Erneuerbare Energien im Fokus

SH POWER hat sich festgelegt: 100 Prozent erneuerbarer Strom bis 2025! Das ist nicht nur eine Zahl, sondern ein Zeichen für das Engagement, das die Stadt in den Umweltschutz stecken möchte. In den letzten Jahren hat sich die Stromversorgung stark verändert. Weg von der einseitigen Richtung, von Kraftwerken direkt zu den Kunden, hin zu einem komplexen System, das erneuerbare Energien integriert. Immer mehr Kundinnen und Kunden zeigen Interesse an nachhaltigen Produkten – das ist nicht zuletzt auch eine Reaktion auf die Energiekrise von 2022.

Der schrittweise Ausstieg aus der Gasversorgung wird auch von SH POWER und privaten Anbietern begleitet, die Beratung und Unterstützung anbieten. Es gibt verschiedene Alternativen für Gasanschlüsse, wie beispielsweise den Anschluss an Wärmeverbünde oder den Einsatz von erneuerbaren Einzelsystemen, wie Wärmepumpen. Man hat erkannt, dass man gemeinsam an einem Strang ziehen muss, um die Klimaziele zu erreichen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren.

Der Weg in die Zukunft

Der Ausbau der erneuerbaren Wärmeversorgung ist bereits in vollem Gange. Es werden zahlreiche Wärmeverbünde und Wärmepumpen installiert, und auch der rechtliche Rahmen wird immer strenger. SH POWER investiert kräftig in diese neuen Wärmeverbünde – ein Rahmenkredit von 110 Millionen Franken wurde genehmigt. Das zeigt, wie ernst es dem Unternehmen ist, die Umstellung auf erneuerbare Wärmeversorgung voranzutreiben.

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Für viele Eigentümer von Gasanschlüssen wird es eine spannende, aber auch herausfordernde Zeit. Sie werden mindestens drei Jahre vor der Stilllegung ihres Gasanschlusses informiert, und es sind Restwertentschädigungen für bestehende Gasheizungen vorgesehen. Und die Möglichkeit, verschiedene Förderprogramme für erneuerbare Heizsysteme in Anspruch zu nehmen, könnte die Umstellung erleichtern.

Es sind aufregende Zeiten in Schaffhausen, wenn man an die kommenden Veränderungen im Bereich der Energieversorgung denkt. Von der Digitalisierung der Infrastruktur bis zum bedürfnisgerechten Ausbau der Netze – all das wird nicht nur für SH POWER, sondern für die gesamte Stadt eine neue Ära einläuten. Wie sich das alles entwickeln wird? Das bleibt abzuwarten, aber eines ist sicher: Nachhaltigkeit hat in Schaffhausen einen hohen Stellenwert, und die Bürgerinnen und Bürger werden an diesem Prozess aktiv beteiligt.