Heute ist der 20.05.2026 und Schaffhausen ist in Bewegung – sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinne. Die Verkehrsbetriebe Schaffhausen (vbsh) haben für das Jahr 2025 neue Rekorde aufgestellt. Ganze 14 Millionen Fahrgäste nutzten die Dienste, was eine Steigerung von 2.8% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Das ist schon eine Ansage und zeigt, dass die Leute mehr denn je auf die öffentlichen Verkehrsmittel setzen. Wer hätte gedacht, dass der Ortsverkehr mit 11.23 Millionen Fahrgästen um 3.3% zulegt? Der Regionalverkehr glänzt sogar mit 2.78 Millionen Fahrgästen – ein richtiges Spitzenergebnis!

Doch die Zahlen sind nur die Spitze des Eisbergs. Die geplanten Bautätigkeiten in Schaffhausen, Neuhausen am Rheinfall und Beringen haben den Fahrplan 2025 geprägt. Umleitungen und temporäre Änderungen könnten anfangs etwas verwirrend sein, aber die Vorteile der Modernisierung sind nicht von der Hand zu weisen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Linie 21, die über eine Million Fahrgäste beförderte und damit ihren eigenen kleinen Erfolg feierte.

Nachhaltigkeit auf Schaffhauser Art

Ein echter Leckerbissen in der Verkehrsentwicklung ist die Elektrifizierung der Busflotte. Im Jahr 2025 wurden sieben Irizar-Standardbusse und sechs Irizar-Gelenkbusse in Betrieb genommen. Diese modernen Gefährte ersetzen die Trolleybusse, die am 14. Dezember 2025 außer Dienst gestellt wurden. Die vbsh wird damit zum ersten Transportunternehmen in der Schweiz, dessen komplette Busflotte mit dem Mobilitätsassistenzsystem Intros ausgestattet ist. Wie cool ist das denn? Am Ende des Jahres 2025 wird die Elektrobusflotte im Ortsverkehr schon 28 Fahrzeuge umfassen. Das klingt nach einem Schritt in die richtige Richtung für die Umwelt!

Die Aufwertung des Verkehrsknotenpunkts Bahnhofstraße in Schaffhausen ist ein weiteres Highlight. Mit erhöhten Haltekanten und neuen Echtzeit-Anzeigen wird der Komfort für die Fahrgäste merklich verbessert. Das alles geschieht nicht nur für den Moment – auch der Ausblick auf 2026 verheißt spannende Entwicklungen. Die Elektrifizierung des Regionalverkehrs steht an, und die ersten zwei Mercedes-Benz-Elektrobusse eCitaro sollen bereits Anfang Mai 2026 ausgeliefert werden. Das ist doch ein Grund zur Freude!

Ein Blick über die Grenzen

Um die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, sind auch andere Länder aktiv. Die Bundesregierung plant, die Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor bis 2030 um 48% im Vergleich zu 1990 zu senken. Auch in Deutschland sind die Zahlen beeindruckend: Bis Ende 2025 sollen 25% der Mitarbeiterparkplätze mit Ladeinfrastruktur ausgestattet sein. Aktuell gibt es etwa 1,3 Millionen vollelektrische Pkw (BEVs) und 100.000 öffentliche Ladepunkte. Um die ehrgeizigen Ziele zu erreichen, muss das jährliche Wachstum bei BEVs von 42% aufrechterhalten werden.

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Die parallelen Entwicklungen im Bereich der Ladeinfrastruktur zeigen, dass die Verkehrswende nicht nur in der Schweiz, sondern auch im Nachbarland Fahrt aufnimmt. Unternehmen können neue Geschäftsmodelle im Bereich Elektromobilität entwickeln, während die Nachfrage nach Ladepunkten rasant ansteigt. Interessanterweise wird auch das Marktpotenzial für Ladeeinrichtungen in der Wohnungswirtschaft und im Gewerbebereich immer relevanter.

Die politischen Diskussionen über das Angebotskonzept 2030 zur Weiterentwicklung des Busangebots in Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall sind ebenfalls ein Zeichen dafür, dass die Stadt und Umgebung auf dem richtigen Weg sind. Der Stadtrat hat die Jahresrechnung und den Geschäftsbericht 2025 am 5. Mai genehmigt und in den Grossen Stadtrat weitergeleitet – ein weiteres Zeichen für Transparenz und Fortschritt. Wer weiß, was die Zukunft noch bringt?