Pontonierfahrer auf Entdeckungstour: Ein unvergessliches Abenteuer am Bodensee
Heute ist der 30.06.2026 und ich kann euch sagen, die Vereinsreise des Pontonierfahrvereins Schwaderloch war ein echtes Abenteuer. Am 27. Juni starteten die Mitglieder frühmorgens um 07:30 Uhr vom Bahnhofplatz im Dorf. Die Vorfreude lag in der Luft, als wir uns in den Car begaben, der uns nach Schaffhausen bringen sollte. Während der Fahrt gab’s einen leckeren Speckzopf – schon das erste Highlight des Tages. Nach 50 Minuten waren wir angekommen und die Aufregung stieg, denn es ging gleich weiter mit dem Schiff nach Diessenhofen. Die 40-minütige Überfahrt war eine willkommene Abwechslung, das sanfte Schaukeln der Wellen und der frische Wind machten die Fahrt angenehm.
Doch die Natur hatte andere Pläne: Aufgrund des niedrigen Wasserstands des Rheins mussten wir in Diessenhofen auf den Zug umsteigen. Ein kurzer Schreckmoment, aber das hielt unsere gute Laune nicht auf! Zurück ans Wasser ging es dann in Stein am Rhein. Dort gab es auf dem Schiff ein köstliches Mittagessen mit Salat, Hörnli und Ghackets sowie einem Dessert, das in Erinnerung bleibt. Danach setzten wir unsere Reise nach Mannenbach fort, wo ein ganz besonderes Erlebnis auf uns wartete: der Besuch des Weinguts Meier. Die Weinprobe war nicht nur schmackhaft, sondern auch lehrreich. Fragen über Wein wurden beantwortet und wir genossen ein feines Apéroplättli. Um 16:00 Uhr waren wir wieder am Schiffssteg, bereit für die letzte Etappe zur Ankunft in Konstanz kurz vor 18:00 Uhr. Hier bezogen wir unsere Zimmer im Hotel Halm und der Abend stand zur freien Verfügung, was für die meisten hieß: Entspannung und Geselligkeit.
Ein aufregender Sonntag in Konstanz
Der nächste Morgen begann mit einem ausgiebigen Frühstück im Hotel, das war notwendig nach dem aufregenden Tag zuvor! Anschließend startete die Stadtführung durch Konstanz, allerdings – und das muss man ehrlich sagen – aufgrund der drückenden Hitze im Schnelldurchlauf. Man konnte die Schweißperlen auf der Stirn förmlich spüren, als wir durch die malerischen Gassen eilten. Nach der Führung holten wir unser Gepäck im Hotel ab und suchten uns einen schattigen Biergarten, um uns zu stärken.
Es war eine Reise, die nicht nur die Verbundenheit innerhalb des Vereins stärkte, sondern auch stolz auf die Traditionen der Pontonierfahrvereine machte. Der Pontonierfahrverein Schaffhausen, gegründet im Februar 1881, zählt rund 60 aktive und 100 passive Mitglieder. Viele von ihnen haben das Handwerk mit Ruder und Stachel in der Rekrutenschule gelernt. Dabei wird Teamarbeit großgeschrieben, insbesondere bei Wettbewerben und bei den regelmäßigen Trainings, die dienstags und donnerstags stattfinden. Das Training, das in der Nähe des Rheins stattfindet, ist intensiv und erfordert viel Übung, um die Schiffe durch Parcours zu steuern und Knoten im Schnürparcours korrekt anzubringen.
Ein großes Dankeschön geht an Ronnie und Thomas, die diese tolle Reise organisiert haben. Es war ein unvergessliches Erlebnis, das wir noch lange in Erinnerung behalten werden. Die Geselligkeit, der Wein und die schönen Landschaften am Bodensee haben uns alle begeistert. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja bald eine Wiederholung? Man kann nie genug von so tollen Erlebnissen bekommen!
