Wetterchaos in Obwalden: Gewitter, Felsstürze und eine ungewisse Zukunft
Heute ist der 1.07.2026 und die Stimmung in Obwalden ist, naja, sagen wir mal, etwas angespannt. Starke Gewitter haben am Dienstagabend die Innerschweiz heimgesucht und für einige Überraschungen gesorgt – und ich meine nicht die guten! Felsstürze, Straßensperren und diverse Probleme sowohl auf den Straßen als auch auf Schienen sind nur die Spitze des Eisbergs. Die Seestrasse in Seedorf UR beispielsweise ist zwischen dem Schulhaus und Bolzbach wegen eines Felssturzes gesperrt. Das ist wirklich kein Spaß, besonders wenn die Sonne mal wieder nicht scheinen will.
Der Kanton Uri hat über die Alertswiss-App die Bevölkerung informiert und eine Neubeurteilung der Lage für den Mittwochmorgen angekündigt. Also, besser die Ohren offen halten, wenn man nicht am falschen Ort sein möchte! Die Leute sind aufgefordert, die Anweisungen der Behörden und Notfalldienste ernst zu nehmen. Man stelle sich vor, man fährt einfach drauflos und wird von einem Murgang überrascht – da ist sinnvoller Rat Gold wert. Auch auf der Urner Seite des Sustenpasses wurde ein Felssturz gemeldet. Wer also auf den Gedanken kommt, diesen Pass zu befahren, sollte sich vielleicht besser einen anderen Weg suchen. Sicherheit geht vor, oder?
Wetterchaos im Anmarsch
Kurz gesagt: Das Wetter hat es in sich! Die Wetterdienste hatten bereits über den Bergen Gewitter angekündigt, und das Niederschlagsradar von Meteoschweiz zeigte Gewitteraktivität über den Alpen. Und als ob das nicht genug wäre, gab es auch Unterbrechungen im Bahnverkehr der Linien IR und S5 zwischen Alpnach Dorf und Alpnachstad. Ein Albtraum für Pendler! Wer heute also auf die Bahn angewiesen war, musste sich nach Alternativen umsehen – nicht gerade die beste Art, den Tag zu beginnen.
Die Einschätzungen von Meteorologen aus Deutschland zeigen, dass auch in anderen Regionen Gewitter und Starkregen drohen. Im Süden und Osten könnten bis zu 80 l/qm Regen fallen, was als extremes Unwetter gilt. Das klingt alles andere als entspannend, besonders mit den stürmischen Böen, die mit bis zu 70 km/h durch die Luft peitschen. Ein Blick auf die Karte zeigt: Die Gewitterfront zieht nachmittags auch in den Norden und die östliche Mitte.
Ein Blick in die Zukunft
Wie geht es weiter? Nach den heftigen Gewittern am Dienstag ist am Donnerstag mit wechselnder bis starker Bewölkung zu rechnen. Während es im Süden heiter und trocken bleibt, kann es im Norden schauerartig regnen. Die Höchstwerte schwanken zwischen 19 Grad an der Nordsee und 29 Grad am Oberrhein. Ein frischer, teils stürmischer Wind weht aus dem Nordwesten und sorgt dafür, dass man sich in seinen vier Wänden vielleicht besser ein kuscheliges Plätzchen sucht.
Die kommenden Nächte bringen eine Abkühlung auf 15 bis 9 Grad. Also, für diejenigen, die ein wenig frische Luft schnappen wollen, könnte eine Jacke nicht schaden! Ab Samstag erwartet uns wieder mehr Sonnenschein, vor allem im Süden, während der Norden sich mit etwas Regen und Wolken abfinden muss. Typisch Wetter – immer voller Überraschungen!
In dieser unberechenbaren Zeit bleibt uns nichts anderes übrig, als uns den Gegebenheiten anzupassen und das Beste daraus zu machen. Vielleicht ist es ja auch eine gute Gelegenheit, sich mit einem Buch einzudecken und die stürmischen Tage drinnen zu genießen. Wer weiß, was uns das Wetter noch bringen wird!
