Heute ist der 6.07.2026, und in Obwalden tut sich was! Der Kanton hat ein neues Förderprogramm für Trinkwasserkraftwerke beschlossen, das wirklich für frischen Wind sorgt. Mit einem großzügigen Zuschuss von 60 Prozent der Kosten für Machbarkeitsprüfungen und Projektierungen könnte man meinen, das Wasser sprudelt vor Freude. Und das ist erst der Anfang! Wasserversorgungen haben die Möglichkeit, Investitionsbeiträge oder die gleitende Marktprämie des Bundes zu beantragen, wenn sie ein solches Kraftwerk bauen. Ein echter Schub für die lokale Energieproduktion.

Die Unterstützung des Kantons erstreckt sich über die gesamte Projektdauer, von der ersten Prüfung bis hin zur Umsetzung. So wird sichergestellt, dass keine Hürden im Weg stehen, um diese nachhaltigen Energiequellen zu erschließen. Und hey, seit 2025 gibt es ja auch neue Förderinstrumente des Bundes für Wasserkraftprojekte. Schade nur, dass Trinkwasserkraftwerke dabei etwas ins Hintertreffen geraten sind. Bei der letzten Informationsveranstaltung am 2. Juli 2026 war jedoch klar: Es besteht ein großes Interesse. 20 Vertreter der Obwaldner Wasserversorgungen waren da und haben fleißig Ideen ausgetauscht. Das zeigt, wie wichtig dieses Thema für die Region ist!

Die Stimme der Experten

Energiedirektor Josef Hess hat es bei dieser Gelegenheit auf den Punkt gebracht: Trinkwasserkraftwerke sind ein zentraler Baustein für die lokale Stromversorgung und ein wichtiger Teil des Energie- und Klimakonzepts 2035. Das ist nicht nur ein Lippenbekenntnis! Martin Bölli von Swiss Small Hydro hat die kantonale Unterstützung als schweizweit einzigartig hervorgehoben. Und das kann man nur unterschreiben. Im Kanton Obwalden sind bereits 14 Trinkwasserkraftwerke in Betrieb, die jährlich etwa 5 Gigawattstunden Strom produzieren. Das reicht, um rund 1000 Haushalte mit Energie zu versorgen – beeindruckend, oder?

Aber damit nicht genug! Es gibt noch viel Potenzial. Mehr als 20 weitere Trinkwasserkraftwerke könnten im Kanton realisiert werden. Man kann sich vorstellen, wie das Wasser in den Flüssen und Bächen noch mehr Nutzen bringen könnte, wenn diese Projekte umgesetzt werden. Es ist also an der Zeit, die Ärmel hochzukrempeln und die Möglichkeiten auszuschöpfen.

Kleinwasserkraft im Fokus

<pDoch was bedeutet das für die gesamte Schweiz? Wenn wir einen Blick auf die Wasserkraft werfen, wird klar, dass die großen Wasserkraftwerke mit einer Leistung ab 10 Megawatt rund 90 Prozent der gesamten Wasserkraftproduktion ausmachen. Kleinwasserkraftwerke hingegen – die mit einer Leistung bis zu 10 Megawatt – liefern etwa 10 Prozent. Sie haben lokal begrenzte Umwelteinflüsse, schaffen Arbeitsplätze und sind effizient. Leider mussten in den letzten Jahrzehnten viele Kleinwasserkraftwerke aufgrund mangelnder Rentabilität schließen. Aber die Förderprogramme des Bundes, die seit den 1990er Jahren existieren, unterstützen diesen Bereich und helfen, die Potenziale zu nutzen.

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Das Programm EnergieSchweiz hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Ausbaupotenziale bei Kleinwasserkraftwerken bis zu einem Megawatt zu fördern. Es bietet Unterstützung bei Grobanalysen, Informations- und Beratungsfunktionen sowie Vernetzung von Akteuren. Und hey, Kleinwasserkraftwerke können sogar Strom an Elektroladestationen verkaufen und so von der wachsenden Elektromobilität profitieren. Eine Win-win-Situation!

So, während Obwalden seine Trinkwasserkraftwerke auf Vordermann bringt und die Unterstützungsprogramme auslotet, zeigt sich, wie wichtig es ist, diese Ressourcen klug zu nutzen. Die Zukunft der Energieversorgung liegt in unseren Händen – und das Wasser fließt in die richtige Richtung.