Wanderlust im Puschlav: Ein unvergessliches Abenteuer durch die Schweizer Alpen
Die Vorfreude war greifbar, als sich am Bahnhof Dietikon eine Gruppe von 9 Wanderbegeisterten versammelte. Es war der Beginn einer vier Tage langen Reise ins malerische Puschlav, ein echtes Juwel der Schweiz. Um 8.45 Uhr ging es mit der S11 nach Zürich HB, von wo aus die Reise mit dem IC3 nach Landquart und anschließendem RE13 nach St. Moritz weiterging. Der Zug rollte durch atemberaubende Landschaften, die sich hinter den Fensterscheiben auftaten, und die Herzen der Teilnehmer schlugen im Takt der vorbeiziehenden Berge.
Nach einer angenehmen Reise erreichten sie Le Prese um 14.30 Uhr, wo das Hotel Posta auf sie wartete. Die freundliche Hotelinhaberin Ofelia Cortesi und das Gastgeber-Ehepaar Gloria und Davide Piatta Dell`Abbondio hießen die Wanderer herzlich willkommen. Nach einem kleinen Zvieriplättli und dem Bezug der Zimmer gab es die Hotelcard – ein kleines Stückchen Freiheit für die nächsten Tage. Um 18.30 Uhr wurde gemeinsam zu Abend gegessen, und man besprach die Pläne für den nächsten Tag. So endete der erste Tag mit einem gemütlichen Schlummi und der Vorfreude auf das, was kommen sollte.
Ein Tag voller Entdeckungen
Tag zwei begann mit einer Bahnfahrt nach Tirano, wo die Teilnehmer die atemberaubende Basilica La Madonna besichtigten. Ein weiteres Highlight war die Weinkellerei Triacca in La Gatta, wo eine Führung und Weindegustation auf dem Programm standen. Die Mittagspause war mit Pizzoccheri gesegnet – eine echte Gaumenfreude! In Tirano blieb nach dem Mittagessen Zeit, um die kleinen Geschäfte zu durchstöbern. Der Tag klang mit einem Apéro und Abendessen im Hotel aus, während eine fröhliche Runde Triominos für Heiterkeit sorgte.
Doch die Natur hatte noch mehr zu bieten! Tag drei führte die Wanderer mit dem Bus nach San Carlo, wo die Mühle Aino und das historische Zentrum mit Sägerei und Schmiede besichtigt wurden. Ein Aufstieg zur Alphütte in Mulinel belohnte alle mit einem reichhaltigen Apéro. Das Mittagessen – Polenta, Geschnetzeltes und Dessert – wurde über offenem Feuer zubereitet und schmeckte wie ein Festmahl. Der Abstieg nach Poschiavo führte über einen kleinen Markt, wo die Teilnehmer ein bisschen stöbern konnten. Zurück in Le Prese wartete eine Erfrischung, gefolgt von einem weiteren Apéro und dem Abendessen. Wieder wurde Triominos gespielt, und die Getränke flossen in geselliger Runde.
Die Rückkehr und der große Abschied
Am vierten Tag stand ein ausgedehntes Frühstück auf dem Programm – ein letzter Genuss, bevor es wieder zurückging. Nach der Zimmerabgabe und dem Begleichen der Rechnung verabschiedeten sich die Wanderer von dem herzlichen Hotelpersonal. Um 12.15 Uhr ging es mit dem RE 13 zurück nach St. Moritz, gefolgt von einer direkten Rückfahrt nach Zürich HB. Um 18.20 Uhr erreichten sie Dietikon, voller Dankbarkeit für die Organisatoren und die schöne Kameradschaft, die während der Reise entstanden war.
Die Erinnerungen an die grandiosen Alpenlandschaften bleiben unvergessen. Wer weiß, vielleicht steht der nächste Abenteuertrip schon vor der Tür? Die Zugfahrt im Bernina Express, die durch die beeindruckenden Alpenlandschaften führt, ist eine Überlegung wert. Diese Strecke, die 196 Brücken und 55 Tunnel umfasst, bietet atemberaubende Ausblicke auf wilde Schluchten und den berühmten Landwasserviadukt. Jetzt wäre der perfekte Zeitpunkt, die Planung für die nächste Reise ins Herz der Schweiz zu starten!
Für alle, die es etwas ruhiger angehen möchten, lockt eine gemütliche Zugfahrt nach St. Gallen oder Luzern. Die historischen Altstädte und die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten, wie die UNESCO-Weltkulturerbe Stiftsbibliothek, sind immer einen Besuch wert. Und nach einem feinen 3-Gang-Menü im Hotel kann man sich in den bezaubernden Städten umsehen, die die Schweiz so einzigartig machen.
